Mittwoch, 24. März 2021

Hunde dürfen in der Stadt Zürich an der Seepromenade wieder spazieren – doch es gibt Auflagen. Neu gilt: Wenn Menschen am See sitzen, sich sonnen und baden, dann muss der Hund an die Leine. Vom 1. April bis zum 30. September gilt von 10 bis 22 Uhr am Seeufer eine Leinenpflicht.

Das Hundeverbot am Seeufer entstand, nachdem der Kanton den Gemeinden die Verantwortung übertragen hatte. Die Stadt Zürich hat danach für diejenigen Grünanlagen neue Regeln bestimmt, in denen es regelmässig zu Konflikten wegen Hunden gekommen war. «Die meisten Hunde sind gut erzogen. Aber es gab auch immer wieder Vorfälle – Spaziergänger, die sich angegriffen, oder Jogger, die sich verfolgt gefühlt haben», sagt der Mediensprecher Ninck. Deshalb habe man gemeinsam mit Hundehalter- und Nicht-Hundehalter-Verbänden damals das Verbot und weitere Regeln ausgearbeitet. Es ist ein Hundezonenplan entstanden, der zeigt, wo welche Regeln gelten.

An den Hundezonen hält die Stadt weiterhin fest – doch es kommt zu Anpassungen: So dürfen Besitzer ihre Hunde etwa im Uferbereich beim Fischerweg entlang der Limmat freilassen. Auf dem Weg selber gilt aber weiterhin eine Leinenpflicht. Bei der Wiese Casino Zürichhorn richtet die Stadt zudem eine Hunde-Freilaufzone ein, in der die Hunde frei herumtollen dürfen.

Damit die Hundebesitzer nach dem Hin und Her überhaupt noch wissen, wo was gilt, will das zuständige Sicherheitsdepartement in den Grünanlagen Schilder aufstellen.