Zwischenzeitlich weiss man, dass die Aussage, einem Hund nicht direkt in die Augen zu schauen, nicht pauschal Gültigkeit hat. Basis ist auch hier die entsprechende Ausgangslage.
Besteht zwischen Hund und Halter eine ausgeprägte Beziehung, toleriert der Hund den direkten Augenkontakt, wenn sich beide in absolut entspanntem Zustand befinden und sich in diesem Sinne eher in den Augen verlieren, als einen konzentrierten Blickkontakt zu haben.
Allgemein fährt man jedoch sicherlich nicht schlecht, den direkten Augenkontakt, explizit den forcierten Blick mit einem Hund, gerade auch mit fremden Tieren zu meiden, da dies vom Hund als provokatives Verhalten taxiert wird.
Insofern unterlassen sie den forcierten Blick bitte auch bei einer allfälligen Korrekturmassnahme Ihres Vierbeiners, er ist kein Mensch, wo dieses Verhalten natürlich wäre!
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Montag, 6. Dezember 2010
Donnerstag, 17. Juni 2010
Korrektur von Fehlverhalten
Prinzipiell gilt keine körperliche Gewalt anzuwenden, auch in der Korrektur von unerwünschtem Verhalten.
Denken Sie immer daran, dass Sie letztendlich mit Ihrem Hund ein Rudel darstellen und darin die Rudelführer-Rolle einnehmen. Da auch in einem reinen Hunderudel keine effektive Gewalt zur Korrektur durch den Rudelführer angewendet wird, ist dies auch in "Ihrem" Rudel der falsche Weg.
In diesem Artikel sprechen wir von "normalen" Fällen. Hunde welche bereits auf Stufe Rot fahren, d.h. unkontrollierbares Schnappen/Beissen an den Tag legen etc. gehören auf jeden Fall zwingend in die Hände von professionellen Ausbildern.
Versuchen Sie hier nicht irgendwelche Ratschläge aus Büchern etc. selbst anzuwenden, Sie werden unbeabsichtigt das Verhalten verschlimmern. Hier stehen Ihnen die Trainer des NBC mit Rat und Tat zur Seite.
Meistverbreiteter Fehler bei Korrekturen ist die Reaktion durch den Menschen zum falschen Zeitpunkt. Die Korrektur muss in direktem Zusammenhang mit dem unterwünschten Verhalten erfolgen.
Erfahrene Hundeprofis erkennen schon bereits in den vorgängigen Signalen, welche der Hund durch seine Körpersprache sendet, dass ein entsprechendes Verhalten resultieren wird und können dieses bereits im Vorfeld unterbinden. Wie gesagt...Hundeprofis.
Verbinden Sie eine Korrektur, welche ja durchaus auch verbal erfolgen kann, niemals mit Namensnennung Ihres Hundes. Ansonsten besteht das Riskio, dass Ihr Hund die Nennung seines Namens mit Korrekturmassnahmen verknüpft, was wir ja auf jeden Fall vermeiden wollen.
Erstaunlicherweise akzeptieren viele Hundehalter gewisse "Macken" ihres Hundens und leben damit, weil selbstangewendete Korrekturmassnahmen zwar kurzfristig greifen, aber das unerwünschte Verhalten gesamthaft nicht eliminieren (Hund bellt Kinder an, Hundehalter zieht an Leine und sagt pfui...und geht weiter...und das ganze wiederholt sich dann Tag für Tag). Das "Problem" wird damit nicht mehr gelöst sondern kann im unangenehmsten Falle gar zu einer Verstärkung des Problems führen.
Wir gehen in diesem Artikel bewusst nicht auf entsprechende Beispiele von Korekturmassnahmen ein, da diverse Faktoren zusammenspielen, weshalb Ihr Hund allfälliges Fehlverhalten an den Tag legt. Es ist für eine wirkungsvolle und nachhaltige Korrektur wichtig, dass die Situation, in welcher das Verhalten entsteht möglichst genau analysiert werden kann und damit auch allfällige Reize, denen Ihr Hund im unmittelbaren Vorfeld des Verhaltens ausgesetzt war klar identifizert werden können.
Basteln Sie also im Zweifelsfalle nicht selbst an Ihrem Hund rum, sondern suchen Sie den Rat Ihres NBC-Trainers.
Denken Sie immer daran, dass Sie letztendlich mit Ihrem Hund ein Rudel darstellen und darin die Rudelführer-Rolle einnehmen. Da auch in einem reinen Hunderudel keine effektive Gewalt zur Korrektur durch den Rudelführer angewendet wird, ist dies auch in "Ihrem" Rudel der falsche Weg.
In diesem Artikel sprechen wir von "normalen" Fällen. Hunde welche bereits auf Stufe Rot fahren, d.h. unkontrollierbares Schnappen/Beissen an den Tag legen etc. gehören auf jeden Fall zwingend in die Hände von professionellen Ausbildern.
Versuchen Sie hier nicht irgendwelche Ratschläge aus Büchern etc. selbst anzuwenden, Sie werden unbeabsichtigt das Verhalten verschlimmern. Hier stehen Ihnen die Trainer des NBC mit Rat und Tat zur Seite.
Meistverbreiteter Fehler bei Korrekturen ist die Reaktion durch den Menschen zum falschen Zeitpunkt. Die Korrektur muss in direktem Zusammenhang mit dem unterwünschten Verhalten erfolgen.
Erfahrene Hundeprofis erkennen schon bereits in den vorgängigen Signalen, welche der Hund durch seine Körpersprache sendet, dass ein entsprechendes Verhalten resultieren wird und können dieses bereits im Vorfeld unterbinden. Wie gesagt...Hundeprofis.
Verbinden Sie eine Korrektur, welche ja durchaus auch verbal erfolgen kann, niemals mit Namensnennung Ihres Hundes. Ansonsten besteht das Riskio, dass Ihr Hund die Nennung seines Namens mit Korrekturmassnahmen verknüpft, was wir ja auf jeden Fall vermeiden wollen.
Erstaunlicherweise akzeptieren viele Hundehalter gewisse "Macken" ihres Hundens und leben damit, weil selbstangewendete Korrekturmassnahmen zwar kurzfristig greifen, aber das unerwünschte Verhalten gesamthaft nicht eliminieren (Hund bellt Kinder an, Hundehalter zieht an Leine und sagt pfui...und geht weiter...und das ganze wiederholt sich dann Tag für Tag). Das "Problem" wird damit nicht mehr gelöst sondern kann im unangenehmsten Falle gar zu einer Verstärkung des Problems führen.
Wir gehen in diesem Artikel bewusst nicht auf entsprechende Beispiele von Korekturmassnahmen ein, da diverse Faktoren zusammenspielen, weshalb Ihr Hund allfälliges Fehlverhalten an den Tag legt. Es ist für eine wirkungsvolle und nachhaltige Korrektur wichtig, dass die Situation, in welcher das Verhalten entsteht möglichst genau analysiert werden kann und damit auch allfällige Reize, denen Ihr Hund im unmittelbaren Vorfeld des Verhaltens ausgesetzt war klar identifizert werden können.
Basteln Sie also im Zweifelsfalle nicht selbst an Ihrem Hund rum, sondern suchen Sie den Rat Ihres NBC-Trainers.
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