Ergänzend zum bereits publizierten Beitrag "Auswahl von Hund und Züchter" hier ein Nachtrag, den potentiell Interessierte an einem Welpen aus einer Rassenzucht in die Auswahl einfliessen lassen können (sollten).
Es handelt sich hierbei um das Thema Spondylose.
Dies ist eine degenerative Erkrankung des Skeletts, welche im Wirbelsäulenbereich des Hundes zu einer knöchernen Zubildung der Wirbelzwischenräume und so zu einer Versteifung der Wirbelsäule, respektive der betroffenen Wirbel führt. Bei Boxern tritt dieser Verschleiss infolge schlechter Stützgewebestruktur schneller und bei geringerer Belastung auf, als bei anderen Hunderassen. Nebst zu früher oder auch zu hoher Belastung wie auch Übergewicht spielt hier auch die Vererbung mit rein. Wobei hier klar festgehalten werden soll, dass nicht die Spondylose an sich genetisch vererbt wird, sondern die Schwäche der Stützgewebestruktur.
Ein Hund kann mit Spondylose durchaus noch ein gutes Leben führen. Physiotherapie, Medikamente und eine reduzierte, bzw. äusserst kontrollierte sportliche Aktivität werden aber zum regelmässigen Begleiter.
Wie sieht es mit der Spondyloseuntersuchung nun im Zuchtwesen aus?
In der Schweiz müssen Boxer, welche man zur Zucht verwenden möchte eine Spondylose-Untersuchung (Röntgen) mit 18 Monaten machen. Ein Alter, ab welchem Boxer auch vielfach bereits zur Zucht verwendet werden. Da sich Spondylose aber auch erst in späteren Jahren entwickeln kann, wird eine zweite Untersuchung mit 36 Monaten verlangt (Züchter, welche dem Schweizerischen Boxer-Club/Sektion des SKG angeschlossen sind).
In Deutschland sind diese Untersuchungen auf 12 und 24 Monate festgelegt (Züchter welche dem BK München angeschlossen sind).
Berücksichtigen Sie also beim Welpenkauf nicht nur die Ahnentafel sowie die darin angegebenen Untersuchungswerte betreffen HD, Herz und Spondylose sondern auch das Alter der Eltern.
Hat ein Elterntier erst die erste Untersuchung absolviert, ist das keine Garantie, dass in der Zweit-Untersuchung dann nicht doch Spondylose diagnostiziert wird. Hat das Elterntier die Zweituntersuchung gemacht und basieren die Angaben vom Züchter auf der Zweituntersuchung, sind Sie etwas mehr auf der sicheren Seite.
Ein seriöser Züchter wird übrigens auch keine Probleme damit haben, Ihnen die entsprechend aktuellen Auswertungen seiner Zuchttiere vorzulegen.
Aber wie gesagt; Zucht/Vererbung sind nur einer von diversen Faktoren für die Spondylose, einen Risiko-Auschluss gibt es nicht. Aber es schadet sicherlich nicht, wenn man bei der Auswahl des Welpen auch diesen Punkt berücksichtigt.
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Montag, 27. Juni 2016
Montag, 27. Juli 2015
Zecken-App
Für iPhone-Besitzer gibt's im App Store eine neue Applikation, welche aus einem Zecken-Projekt der ZHAW (Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften) kommt. und sich schlicht und einfach "Zecke" nennt. Die App gibt's hier.
Sie besteht aus einem Warn- und einem Informationsteil und bietet Hilfe und Anleitungen zum richtigen Umgang bei einem Zeckenstich und erklärt, wie man Stiche verhindern kann.
Für den Fall eines Zeckenstichs bietet das Zeckentagebuch eine praktische Hilfestellung. Das Zeckentagebuch erinnert mehrfach an die erfassten Zeckenstiche und fragt die Körper-Stichorte auf mögliche Borreliose-Symptome ab. Sollte der Verdacht auf eine durch Zecken übertragene Krankheit bestehen, wird ein Arztbesuch empfohlen.
Die Warnfunktion zeigt das aktuelle Zecken-Gefahrenpotenzial im Gelände an. Die dynamische Warnung bringt den Benutzer während dem Ausflug draussen oder bei der Planung eines Ausflugs einen grossen Nutzen. Anhand der fünfstufigen Zeckenstich-Gefahrenskala kann zum Beispiel der Rastplatz am Waldrand vor dem Absitzen ins Gras auf die Zeckengefahr hin abgefragt werden. Zur Berechnung der Gefahrenstufe verwendet die App den Standort, aktuelle Klimadaten und die Beschaffenheit der Oberfläche als Indikator für die Qualität des Zecken-Lebensraum.
Sie besteht aus einem Warn- und einem Informationsteil und bietet Hilfe und Anleitungen zum richtigen Umgang bei einem Zeckenstich und erklärt, wie man Stiche verhindern kann.
Für den Fall eines Zeckenstichs bietet das Zeckentagebuch eine praktische Hilfestellung. Das Zeckentagebuch erinnert mehrfach an die erfassten Zeckenstiche und fragt die Körper-Stichorte auf mögliche Borreliose-Symptome ab. Sollte der Verdacht auf eine durch Zecken übertragene Krankheit bestehen, wird ein Arztbesuch empfohlen.
Die Warnfunktion zeigt das aktuelle Zecken-Gefahrenpotenzial im Gelände an. Die dynamische Warnung bringt den Benutzer während dem Ausflug draussen oder bei der Planung eines Ausflugs einen grossen Nutzen. Anhand der fünfstufigen Zeckenstich-Gefahrenskala kann zum Beispiel der Rastplatz am Waldrand vor dem Absitzen ins Gras auf die Zeckengefahr hin abgefragt werden. Zur Berechnung der Gefahrenstufe verwendet die App den Standort, aktuelle Klimadaten und die Beschaffenheit der Oberfläche als Indikator für die Qualität des Zecken-Lebensraum.
Dienstag, 11. Februar 2014
Polizeimeldung für Hundehalter betreffend Region Spreitenbach/AG
Original-Medieninfo der KAPO Aargau vom 10. Februar 2014
In Spreitenbach starben am vergangenen Freitag vier Hunde beim Spaziergang. Die Umstände sind noch unklar. Die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.
In den vergangen Tagen gingen insgesamt drei Meldungen ein, wonach Hunde beim Spaziergang in Spreitenbach Symptome wie erhöhter Speichelfluss, Zittern und Kreislaufschwäche zeigten und innert wenigen Minuten starben. Alle Vorfälle ereigneten sich am Freitag, 7. Februar 2014. Ein Fall ereignete sich an der Güterstrasse, einer am Pappelweg und beim dritten Vorfall hätten sich drei Hunde an der Industriestrasse aufgehalten. Bei Letzterem sind zwei Hunde gestorben und einer konnte in die Tierklinik gebracht werden. Die Vorfälle ereigneten sich unabhängig von einander. Die Hundehalter kannten sich nicht und waren auch nicht zusammen unterwegs.
Ob die Hunde Giftköder gefressen haben, ist noch unklar. Im besagten Gebiet konnten keine solche aufgefunden werden. Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Personen, welche verdächtige Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei in Spreitenbach (Tel. 056 418 80 40) zu melden.
Die Kantonspolizei rät Haltern von Hunden, wachsam zu sein.
Karte: NBC
Dienstag, 28. Januar 2014
Hundekrebs über 11'000 Jahre alt
Der auch als Sticker-Sarkom bezeichnete, übertragbare venerische Hunde-Tumor (CTVT) ist vermutlich bereits über 11'000 Jahre alt und damit die älteste bekannte Krebs-Zelllinie wie Forscher nun herausfanden.
Hunde übertragen diesen - bereits über die ganze Welt ausgebreiten - Krebs durch Geschlechtsverkehr. Allenfalls wäre dies ein weiterer Aspekt, welcher gesundheitstechnisch in der Hundezucht, bzw. den Zuchttieren jeweils verbandsspezifisch berücksichtig werden müsste...?
Hunde übertragen diesen - bereits über die ganze Welt ausgebreiten - Krebs durch Geschlechtsverkehr. Allenfalls wäre dies ein weiterer Aspekt, welcher gesundheitstechnisch in der Hundezucht, bzw. den Zuchttieren jeweils verbandsspezifisch berücksichtig werden müsste...?
Samstag, 11. Januar 2014
Staupe-Ausbruch im Raum Schwarzwald-Baar
Gemäss Südkurier sind in Villingen-Schwenningen Ende Dezember 3 Welpen an Staupe gestorben.
Da Staupe eine hochansteckende Virusinfektion ist und durch Hunde und Füchse übertragen werden kann wird empfohlen den Impfstatus bei Hunden zu überprüfen (besonders gefährdet sind Welpen und ältere Hunde). Somit sicherlich auch empfehlenswert für Hunde, welche in der Region Ostschweiz zu Hause sind, bzw. hin und wieder mit ihren Haltern über die Grenze nach Süddeutschland gehen.
Da Staupe eine hochansteckende Virusinfektion ist und durch Hunde und Füchse übertragen werden kann wird empfohlen den Impfstatus bei Hunden zu überprüfen (besonders gefährdet sind Welpen und ältere Hunde). Somit sicherlich auch empfehlenswert für Hunde, welche in der Region Ostschweiz zu Hause sind, bzw. hin und wieder mit ihren Haltern über die Grenze nach Süddeutschland gehen.
Dienstag, 17. Dezember 2013
Boxerzucht quo vadis?
Derzeit macht ein Artikel des Zuchtleiters des BK München auf facebook die Runde.
Kurz zusammengefasst gehts darum, dass offenbar sehr viele Anträge beim BK München für die kommende Hautpversammlung eingegangen sind, welche die Zucht betreffen. Der Zuchtleiter wiederum stellt sich auf den Standpunkt, dass man die Boxerzucht in Deutschland schon kaputt reguliert habe.
Für mich etwas bedrückend zu lesen, dass man vor dem Thema Spondylose offenbar bereits kapituliert hat, da dies früher oder später jeder Boxer habe.
Dazu wird dann ein Quervergleich mit uns Menschen herbeigezogen. Nun ist es ja aber nicht so, dass wir Menschen gezielt auf ein Idealbild hinzüchten, weshalb für mich dieser Vergleich und auch diverse weitere Aussagen doch etwas fragwürdig erscheinen.
Weiter stellt sich auch die Frage, wieso bei anderen Rassen Hunde mit HD B, bzw. C sogar von der Zucht ausgeschlossen sind, dies beim Boxer aber völlig legitim ist.
Von 1990 bis heute ist in Deutschland ein Rückgang von 2267 auf 1500 Welpen, bzw. Zuchtbucheintragungen resultiert. Jetzt kann man sicherlich darüber in Diskussionen ausufern, dass eine breitere Population wiederum ein breiteres Gen-Potential mitbringt. Andererseits ist es wohl zwangsläufig auch so, dass bei stärkeren Zucht-Restriktionen unter dem Strich nur die Tiere bleiben, welche den gesundheitlichen Zuchtanforderungen effektiv gerecht werden und dem Aufbau eines neuen, gesundheits- und weniger formfokussierten Hundebildes gerecht werden.
Allenfalls müsste man vielleicht auch - wie bei anderen Rassen längst üblich - auf zwei Linien züchten. Die, dem Idealbild des Boxers unterworfene Ausstellungslinie, sowie die eher robustere Arbeitslinie.
Wie auch immer..auf jeden Fall ist es sicherlich nicht 5 vor 12 sondern schon längst 15 nach 12 im Bestreben, den Boxer gesundheitlich wieder auf Vordermann zu bringen. So lange wir damit leben müssen, dass der Boxer per se mit Spondylose ausgestattet ist, mit HD-Werten gezüchtet wird, welche bei anderen Rassen schlichtweg ausgeschlossen sind und in Büchern steht, dass der Boxer halt nicht ein Hund ist, der ein hohes Alter erreicht, gibt es noch sehr sehr viel zu tun.
zum Artikel gehts übrigens hier.
Kurz zusammengefasst gehts darum, dass offenbar sehr viele Anträge beim BK München für die kommende Hautpversammlung eingegangen sind, welche die Zucht betreffen. Der Zuchtleiter wiederum stellt sich auf den Standpunkt, dass man die Boxerzucht in Deutschland schon kaputt reguliert habe.
Für mich etwas bedrückend zu lesen, dass man vor dem Thema Spondylose offenbar bereits kapituliert hat, da dies früher oder später jeder Boxer habe.
Dazu wird dann ein Quervergleich mit uns Menschen herbeigezogen. Nun ist es ja aber nicht so, dass wir Menschen gezielt auf ein Idealbild hinzüchten, weshalb für mich dieser Vergleich und auch diverse weitere Aussagen doch etwas fragwürdig erscheinen.
Weiter stellt sich auch die Frage, wieso bei anderen Rassen Hunde mit HD B, bzw. C sogar von der Zucht ausgeschlossen sind, dies beim Boxer aber völlig legitim ist.
Von 1990 bis heute ist in Deutschland ein Rückgang von 2267 auf 1500 Welpen, bzw. Zuchtbucheintragungen resultiert. Jetzt kann man sicherlich darüber in Diskussionen ausufern, dass eine breitere Population wiederum ein breiteres Gen-Potential mitbringt. Andererseits ist es wohl zwangsläufig auch so, dass bei stärkeren Zucht-Restriktionen unter dem Strich nur die Tiere bleiben, welche den gesundheitlichen Zuchtanforderungen effektiv gerecht werden und dem Aufbau eines neuen, gesundheits- und weniger formfokussierten Hundebildes gerecht werden.
Allenfalls müsste man vielleicht auch - wie bei anderen Rassen längst üblich - auf zwei Linien züchten. Die, dem Idealbild des Boxers unterworfene Ausstellungslinie, sowie die eher robustere Arbeitslinie.
Wie auch immer..auf jeden Fall ist es sicherlich nicht 5 vor 12 sondern schon längst 15 nach 12 im Bestreben, den Boxer gesundheitlich wieder auf Vordermann zu bringen. So lange wir damit leben müssen, dass der Boxer per se mit Spondylose ausgestattet ist, mit HD-Werten gezüchtet wird, welche bei anderen Rassen schlichtweg ausgeschlossen sind und in Büchern steht, dass der Boxer halt nicht ein Hund ist, der ein hohes Alter erreicht, gibt es noch sehr sehr viel zu tun.
zum Artikel gehts übrigens hier.
Samstag, 7. Dezember 2013
Das Märchen vom unhygienischen Hunde-Kuss
Unter Betrachtung der Ausgangslage wo Hunde überall schnuppern, bzw. sich oder andere Hunde lecken, stellt sich immer wieder die Frage, wie hygienisch eigentlich ein Hunde-Kuss ist.
Da müssen sich doch unzählige Keime und Bakterien drin befinden. Das ist korrekt...aber...Bestandteile des Hundespeichels selbst wirken wiederum Bakterien abtötend.
Es ist medizinisch belegt, dass das Lecken von Wunden bei Hunden zur Heilung führen kann.
Das Anlegen von Halskrausen nach einer Operation ist eine andere Situation. Hier geht es darum, dass sich der Hund nicht an einer genähten und damit geschlossenen Wunde zu schaffen macht, welche er nicht wieder öffnen sollte.
Zurück zum Hunde-Kuss:
Dieser ist somit weder unhygienisch noch gesundheitsgefährdend. Ein Hundebiss wiederum kann sich natürlich entzünden, aber das reine Ablecken ist risikofrei.
Da müssen sich doch unzählige Keime und Bakterien drin befinden. Das ist korrekt...aber...Bestandteile des Hundespeichels selbst wirken wiederum Bakterien abtötend.
Es ist medizinisch belegt, dass das Lecken von Wunden bei Hunden zur Heilung führen kann.
Das Anlegen von Halskrausen nach einer Operation ist eine andere Situation. Hier geht es darum, dass sich der Hund nicht an einer genähten und damit geschlossenen Wunde zu schaffen macht, welche er nicht wieder öffnen sollte.
Zurück zum Hunde-Kuss:
Dieser ist somit weder unhygienisch noch gesundheitsgefährdend. Ein Hundebiss wiederum kann sich natürlich entzünden, aber das reine Ablecken ist risikofrei.
Mittwoch, 13. Februar 2013
Wie lange dauert die Winterruhe von Zecken?
Zecken überwintern in Form von Eiern, Larven und Nymphen in oberen Erdschichten oder unter dichtem Laub. In ihre *Winterruhe* begeben sich diese Zeckenstadien, wenn die Aussentemperatur auf unter 6-8 Co sinkt. Entscheidend ist dann, wie lange es kalt, also unter 6-8 Co, bleibt. Denn sobald die Temperaturen im Frühjahr über 6-8 Co steigen, werden die Zecken wieder aktiv. Ab diesem Zeitpunkt müssen Hunde und Katzen dann vor Zecken und von Zecken übertragenen Krankheiten geschützt werden.
Montag, 6. Februar 2012
Ist die Hundezucht auf dem richtigen Weg - Dokumentation der BBC
Betrachtet man aktuell länderübergreifend die Paarungen für Rassehunde - in unserem Fall explizit der Boxer - sind Paarungen mit
Spondylose1 x Spondylose1
Spondylose1 x HD C / Spondylose2
etc.durchaus keine Seltenheit.
Sicherlich muss auch die Linie der Grosseltern in die Prüfung einbezogen werden..aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Elterntiere mit eher suboptimalen Genen heute zur Zucht verwendet werden.
In diesem Sinne sei mal wieder auf die spannende Dokumentation der BBC hingewiesen.
Spondylose1 x Spondylose1
Spondylose1 x HD C / Spondylose2
etc.durchaus keine Seltenheit.
Sicherlich muss auch die Linie der Grosseltern in die Prüfung einbezogen werden..aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Elterntiere mit eher suboptimalen Genen heute zur Zucht verwendet werden.
In diesem Sinne sei mal wieder auf die spannende Dokumentation der BBC hingewiesen.
Sonntag, 5. Februar 2012
Züchter haften bei Gesundheitsproblemen
Im Gespräch mit Gieri Bolliger von der Stiftung für das Tier im Recht werden Haftungsansprüche des Züchters wie auch von Veranstaltern bei Hundesportanlässen besprochen.
Bezüglich der Haftung des Züchters:
"...Wird ein Tier krank verkauft, dann handelt es sich um einen Mangel am Tier. In diesem Fall haben Sie zwei Möglichkeiten, entweder die Minderung oder die Wandelung (Rücktritt). Da Sie den Hund zurückgeben möchten, haben Sie die Möglichkeit der Wandelung. Dabei können Sie den Hund der Züchterin zurückgeben und den vollen Kaufpreis zurückverlangen. Wichtig ist jedoch, dass Sie den Mangel unverzüglich der Züchterin anzeigen und die Wandelung geltend machen....."
Die Folgekosten für teure Operationen und Therapie (HD etc.) sind dem Züchter nicht direkt belastbar sondern bedingen eine rechtliche Abklärung und meist damit verbunden einen Rechtsstreit.
Zur Themenseite des Kassensturzes
Zum Protokoll des Experten-Chat
Bezüglich der Haftung des Züchters:
"...Wird ein Tier krank verkauft, dann handelt es sich um einen Mangel am Tier. In diesem Fall haben Sie zwei Möglichkeiten, entweder die Minderung oder die Wandelung (Rücktritt). Da Sie den Hund zurückgeben möchten, haben Sie die Möglichkeit der Wandelung. Dabei können Sie den Hund der Züchterin zurückgeben und den vollen Kaufpreis zurückverlangen. Wichtig ist jedoch, dass Sie den Mangel unverzüglich der Züchterin anzeigen und die Wandelung geltend machen....."
Die Folgekosten für teure Operationen und Therapie (HD etc.) sind dem Züchter nicht direkt belastbar sondern bedingen eine rechtliche Abklärung und meist damit verbunden einen Rechtsstreit.
Zur Themenseite des Kassensturzes
Zum Protokoll des Experten-Chat
Montag, 10. Oktober 2011
Stammzellentherapie
Offenbar scheint die Stammzellenbehandlung bei der Behandlung von Knorpelschädigung an Gelenken etc. positive Resultate zu liefern. Im Ausland schon länger praktiziert und vor allem im Pferdesport angewendet, wird dies nun zunehmend auch bei Hunden praktiziert.
Detaillierte Informationen, Preise sowie eine Übersicht von Fachtierärzten/-kliniken gibts auf auf der Seite von Vet Cell Europe in Münchwilen.
Detaillierte Informationen, Preise sowie eine Übersicht von Fachtierärzten/-kliniken gibts auf auf der Seite von Vet Cell Europe in Münchwilen.
Das Märchen vom hypoallergenen Hund
Allergische Reaktionen gegen Hundehaare können auch bei vermeintlich hypoallergenen Rassen auftreten. Das zeigt eine neue Studie. Allergiker sollten Hunde deshalb gänzlich meiden, rät die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinisch Immunologie.
Als weniger allergieauslösende Hunderassen gelten der Portugiesische Wasserhund oder der Labradoodle, ein Mix aus Labrador und Pudel. Doch eine Studie am Henry-Ford-Hospital in den USA hat diese These kürzlich in einer Studie widerlegt. Forscher hatten 60 Hunderassen daraufhin untersucht, wie stark sie Allergene in ihrer Umgebung verbreiten. Die angeblich hypoallergenen Rassen konnten im Vergleich zu herkömmlichen Rassen jedoch keinen Vorteil erzielen.
Generell sind bei Hunden sechs Allergene bekannt, auf die Menschen reagieren können. Diese finden sich in Hautschuppen, im Speichel und Urin der Tiere.
Als weniger allergieauslösende Hunderassen gelten der Portugiesische Wasserhund oder der Labradoodle, ein Mix aus Labrador und Pudel. Doch eine Studie am Henry-Ford-Hospital in den USA hat diese These kürzlich in einer Studie widerlegt. Forscher hatten 60 Hunderassen daraufhin untersucht, wie stark sie Allergene in ihrer Umgebung verbreiten. Die angeblich hypoallergenen Rassen konnten im Vergleich zu herkömmlichen Rassen jedoch keinen Vorteil erzielen.
Generell sind bei Hunden sechs Allergene bekannt, auf die Menschen reagieren können. Diese finden sich in Hautschuppen, im Speichel und Urin der Tiere.
Donnerstag, 8. September 2011
Englische Studie bezüglich Hunderassen und deren Gesundheitskosten
Eine Studie aus England hat Hunderassen bezüglich gesundheitlichen Problemen und damit verbundenen Kosten bezogen auf das Jahr 2010 untersucht.
Vermutlich würde eine Auswertung für die Schweiz zumindest bezüglich dem Boxer leider nicht viel besser aussehen, wenn man sich unter Haltern von Boxern wie auch unter Tierärzten umhört.
Vermutlich würde eine Auswertung für die Schweiz zumindest bezüglich dem Boxer leider nicht viel besser aussehen, wenn man sich unter Haltern von Boxern wie auch unter Tierärzten umhört.
Donnerstag, 24. März 2011
ESCCAP: Online Parasitologie Kompetenzzentrum
Das ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites) steht für unabhängige, fachkundige und verständliche Informationen zu Parasiten bei Hunden und Katzen. Die ESCCAP Schweiz bietet diese Information neu auch online an.
Die ESCCAP ist eine Vereinigung von Veterinärparasitologen und ein eigentliches Kompetenzzentrum für Parasitologie. Die ESCCAP Schweiz will mit fundierten Informationen helfen, Hunde und Katzen vor Parasiten und deren Folgen zu schützen. Nach dem Motto „Wissen hilft Vorbeugen“. Verhindert werden soll auch, dass der Mensch sich mit vom Tier zum Menschen übertragbaren Krankheiten (Zoonosen) ansteckt. Angesprochen sind vor allem Tierärztinnen und Tierärzte, Veterinärmedizinische Fachangestellte und Tierhalter/innen.
Wer sich also genauer über Flöhe, Zecken, Läuse, Hautpilze, Würmer und Sandmücken informieren will, dem sei die neue Homepage der ESCCAP empfohlen. Der lesenswerte Inhalt reicht vom Hintergrundartikel über Tipps zur Prävention und Behandlung bis zu aktuellen Informationen.
Die ESCCAP ist eine Vereinigung von Veterinärparasitologen und ein eigentliches Kompetenzzentrum für Parasitologie. Die ESCCAP Schweiz will mit fundierten Informationen helfen, Hunde und Katzen vor Parasiten und deren Folgen zu schützen. Nach dem Motto „Wissen hilft Vorbeugen“. Verhindert werden soll auch, dass der Mensch sich mit vom Tier zum Menschen übertragbaren Krankheiten (Zoonosen) ansteckt. Angesprochen sind vor allem Tierärztinnen und Tierärzte, Veterinärmedizinische Fachangestellte und Tierhalter/innen.
Wer sich also genauer über Flöhe, Zecken, Läuse, Hautpilze, Würmer und Sandmücken informieren will, dem sei die neue Homepage der ESCCAP empfohlen. Der lesenswerte Inhalt reicht vom Hintergrundartikel über Tipps zur Prävention und Behandlung bis zu aktuellen Informationen.
Montag, 14. März 2011
Herz-Lungen Reanimation bei einem kollabierten Hund
Zu den Notfallmassnahmen, welcher ein Hundehalter, bzw. mindestens die Hundetrainer können sollten, gehört auch die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) oder im Englischen cardiopulmonary resuscitation (CPR). Folgende Videos zeigen, wie ein Hundetrainer einen Boxer reanimiert, welcher während eines Trainings kollabiert ist. Der zweite Video zeigt anhand einer Hundepuppe wie eine solche Reanimation durchzuführen ist.
Da man ja meist keinen Tierarzt auf seinen Spaziergängen oder auf dem Übungsgelände dabei hat, darf man bei einem kollabierten Hunden keine Zeit verlieren. Selbstverständlich ersetzt das nicht den anschliessend umgehenden Notfall-Besuch beim Tierarzt!
Da man ja meist keinen Tierarzt auf seinen Spaziergängen oder auf dem Übungsgelände dabei hat, darf man bei einem kollabierten Hunden keine Zeit verlieren. Selbstverständlich ersetzt das nicht den anschliessend umgehenden Notfall-Besuch beim Tierarzt!
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Weihnachten - Schokolade - Hund
Aufgrund der bevorstehenden Festtage möchten wir nochmals auf die toxische Wirkung von Schokolade für Hunde hinweisen.
Es ist nicht die Schokolade an sich, sondern das darin vorhandene Theobromin.
Diese hat für den Hund eine wesentlich höhere toxische Wirkung als für Menschen, da der Organismus des Hundes dies nur sehr langsam abbaut.
Etwa ein bis zwei Stunden nach der Aufnahme von theobrominhaltigen Nahrungsmitteln, bzw. einer zu hohen Aufnahme dieses Stoffes treten die ersten Symptome auf. Neben Irritationen des Magen-Darm-Traktes kann es zu erhöhter Atemfrequenz, Unruhe und vermehrtem Urinabsatz kommen. Je nach verzehrter Menge kann dies schließlich in Atemnot und Herzstillstand enden.
In Notfällen somit zum Tierarzt, der mittels Spritze Erbrechen auslösen und den Körper damit vom Gift befreien kann.
Es ist nicht die Schokolade an sich, sondern das darin vorhandene Theobromin.
Diese hat für den Hund eine wesentlich höhere toxische Wirkung als für Menschen, da der Organismus des Hundes dies nur sehr langsam abbaut.
Etwa ein bis zwei Stunden nach der Aufnahme von theobrominhaltigen Nahrungsmitteln, bzw. einer zu hohen Aufnahme dieses Stoffes treten die ersten Symptome auf. Neben Irritationen des Magen-Darm-Traktes kann es zu erhöhter Atemfrequenz, Unruhe und vermehrtem Urinabsatz kommen. Je nach verzehrter Menge kann dies schließlich in Atemnot und Herzstillstand enden.
In Notfällen somit zum Tierarzt, der mittels Spritze Erbrechen auslösen und den Körper damit vom Gift befreien kann.
Sonntag, 12. Dezember 2010
Physiotherapie im Tierspital der UZH Universität Zürich
Das Uni-Tierspital bietet unter anderem physiotherapeutische Dienstleistungen für Akut-Fälle, unterstützend beim alten Hund sowie präventiv für Sporthunde.
Weiterführende Informationen und Preise gibts hier.
Weiterführende Informationen und Preise gibts hier.
Freitag, 10. Dezember 2010
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