Donnerstag, 9. Dezember 2010

Nationalrat schickt eidgenössisches Hundegesetz den Bach ab

Der Nationalrat hat sich am 06. Dezember gegen die Vorlage für ein eidgenössisches Hundegesetz ausgesprochen. D.h. es gelten somit weiterhin die uneinheitlichen Regelungen der Kantone, was dazu führen kann, dass man bei der Überquerung einer Kantonsgrenze den vorher freilaufenden Hund anleinen und allenfalls sogar einen Maulkorb anziehen muss.

Eine Auflistung der diversen kantonalen Regelungen, findet man auf der Website der Stiftung für das Tier im Recht.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Neues Design

Willkommen auf dem neuen Layout unserer Website, bei welcher wir nebst Optimierung der Navigation und einer verbesserter Lesbarkeit auch Wert auf einen etwas frischeren Gesamteindruck gelegt haben. Vereinzelte Punkte betreffend 2011 werden noch aktualisiert.

Wir wünschen Euch viel Spass beim Erkunden der neuen Website und hoffen, dass es Euch gefällt.

Es müsste ja nicht ein Boxer sein...

Montag, 6. Dezember 2010

Hunden wirklich nicht in die Augen schauen?

Zwischenzeitlich weiss man, dass die Aussage, einem Hund nicht direkt in die Augen zu schauen, nicht pauschal Gültigkeit hat. Basis ist auch hier die entsprechende Ausgangslage.

Besteht zwischen Hund und Halter eine ausgeprägte Beziehung, toleriert der Hund den direkten Augenkontakt, wenn sich beide in absolut entspanntem Zustand befinden und sich in diesem Sinne eher in den Augen verlieren, als einen konzentrierten Blickkontakt zu haben.

Allgemein fährt man jedoch sicherlich nicht schlecht, den direkten Augenkontakt, explizit den forcierten Blick mit einem Hund, gerade auch mit fremden Tieren zu meiden, da dies vom Hund als provokatives Verhalten taxiert wird.

Insofern unterlassen sie den forcierten Blick bitte auch bei einer allfälligen Korrekturmassnahme Ihres Vierbeiners, er ist kein Mensch, wo dieses Verhalten natürlich wäre!

Kleine Tipps: Lernen Sie mit jedem Spaziergang

Nutzen Sie die Spaziergänge mit Ihrem Vierbeiner stets für kleine Übungen. Bauen Sie Übungen ein, welche Sie noch vertiefen wollen, oder noch besser; arbeiten Sie gerade aktiv mit Problemchen, welche während ihrem Spaziergang vorkommen.

Die aktive Auseinandersetzung bietet Hund und Halter eine sinnvolle Abwechslung vom normalen Gassigeh-Rhythmus. Allenfalls marschieren Sie dann halt mal nicht 30-60 Minuten Ihre Standard-Runde sondern nutzen die Hälfte der Zeit für den Einbau entsprechender Übungen. Auch wenn Ihre Runden damit dann vielleicht etwas kürzer werden, Ihr Hund wird geistig gefordert und somit auch nach dem kleineren Spaziergang entsprechend müde sein.

Wichtig: Sie setzen sich aktiv mit Ihrem Hund auseinander.

Handytelefonate sowie das Spazierengehen mit anderen Hunden/Haltern zählen nicht zu den optimalen Grundvoraussetzungen für solche Trainings-Runden.

Oder würden Sie ihrem Kind beim Lösen von Rechnungsaufgaben helfen, während Sie mit einem Kollegen über die Neuigkeiten des Tages plaudern?