- BELOHNE alles, was der Hund gut macht.
- SPRICH nur, um zu loben.
- BEGINNE erst, wenn du sicher bist, was du dem Hund sagen willst und wie der Hund die Übung ausführen soll.
- BRINGE deinem Hund erst dann etwas bei, wenn du sicher bist, wie du es vermitteln kannst und du jeden einzelnen Lernschritt klar vor dir siehst.
- STARTE nur dann mit der Übung, wenn du die volle Aufmerksamkeit deines Hundes hast.
- SEI nicht hektisch, in der Ruhe liegt der Erfolg.
- ARBEITE genau.
- SCHLIESSE das Training immer mit einer guten Leistung des Hundes ab. Höre nie nach einer schlechten Leistung auf.
- ÜBE nie so lang, bis der Hund müde oder genervt ist. Höre immer auf, wenn es am schönsten ist.
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Freitag, 4. Februar 2011
Goldene Regeln der Hundeerziehung
Dienstag, 1. Februar 2011
Abblocken von fremden Hunden
Man geht mit seinem Hund an der Leine spazieren uns sieht einen unangeleinten Hund auf sich zukommen. Irgendwann taucht dann ca. 200m dahinter der Halter auf. Nach einigen Metern merkt man dann, dass der andere Halter relativ wenig davon hält, seinen eigenen Hund ebenfalls anzuleinen. Es komt noch besser...der fremde Hund rennt plötzlich bellend auf Sie zu, vom Halter weiterhin keine Reaktion. Es wird ausser eines verlegenen Gesichtsausdrucks auch keine kommen, da er seinen Hund vermutlich eh nicht im Griff hat und somit mit dem Thema des Abrufens längst abgeschlossen hat.
Nun gibts für uns zwei Möglichkeiten:
a)
lassen wir das die Hunde regeln und entleinen unseren Hund nach dem Motto "Hunde die bellen beissn nicht"..kann, muss aber nicht zwingend gutgehen.
b)
wollen oder können wir unseren Hund nicht ableinen und müssen uns somit mit der Situation direkt auseinandsetzen.
Bei vielen Hundehalter beginnt nun das eigentliche Dilemma. Die eigene Anspannung überträgt sich auf den eigenen Hund, was dessen Verhalten an der Leine nun nicht gerade optimiert. Sie spüren das veränderte Verhalten ihres Hundes und dieser wiederum ihr Unbehagen. Für ihren Hund eine Situation, in welcher er unter Umständen nun blitzschnell entscheidet und die Rolle vom Rudelführer von ihnen übernimmt um die unsichere Situation selbst zu lösen. Dass dies nun auch für uns nicht die optimale Ausgangslage ist, muss nicht weiter erläutert werden.
Verändern Sie deshalb von Anfang an die Ausgangslage zu ihrem Vorteil. Gehen Sie bewusst voran und stellen sie sich vor, dass ihnen kein Fremder sondern ein alter Bekannter entgegenkommt oder sie freuen sich prinzipiell über jeden Hund und Halter, der ihnen begegnet.
Mit dieser veränderten Einstellung lassen sie ihren eigenen Hund keine Unsicherheit spüren und schaffen ein positives Klima für ihn (dies ist sicher einfacher gesagt als getan, denn ihr Hund wird jede Unsicherheit von ihnen herausspüren..somit hilft auch hier nur konstantes üben).
..nun zurück zum bellend auf uns zurennenden Hund. Ihr sicheres Auftreten mit ihrem Hund kann nun bereits ausreichen, dass er zwar weiter bellt, aber eher einen grösseren Bogen um sie machen wird. Falls sie jedoch der Meinung sind, dass der Hund ihnen und ihrem Hund nun trotzdem zun nahe kommt, verstärken sie ihr selbstsicheres Auftreten gegenüber dem fremden Hund. Ob sie nun mit der freien Hand ein Stopp oder mittels Zeige- und Mittelfinger einen Pfeil in Richtung des fremden Hundes signalisieren..wichtig ist, dass dieses Zeichen selbstbewusst und in Kombination mit einem energischen Laut (eigene Erfahrungen zeigen, dass meist ein starker Zischton ausreicht) in Kombination mit einem forschen Schritt in Richtung des fremden Hundes vollzogen wird.
Bei Unsicherheit üben sie dies jedoch bitte stets zuerst zusammen mit einem Trainer.
Nun gibts für uns zwei Möglichkeiten:
a)
lassen wir das die Hunde regeln und entleinen unseren Hund nach dem Motto "Hunde die bellen beissn nicht"..kann, muss aber nicht zwingend gutgehen.
b)
wollen oder können wir unseren Hund nicht ableinen und müssen uns somit mit der Situation direkt auseinandsetzen.
Bei vielen Hundehalter beginnt nun das eigentliche Dilemma. Die eigene Anspannung überträgt sich auf den eigenen Hund, was dessen Verhalten an der Leine nun nicht gerade optimiert. Sie spüren das veränderte Verhalten ihres Hundes und dieser wiederum ihr Unbehagen. Für ihren Hund eine Situation, in welcher er unter Umständen nun blitzschnell entscheidet und die Rolle vom Rudelführer von ihnen übernimmt um die unsichere Situation selbst zu lösen. Dass dies nun auch für uns nicht die optimale Ausgangslage ist, muss nicht weiter erläutert werden.
Verändern Sie deshalb von Anfang an die Ausgangslage zu ihrem Vorteil. Gehen Sie bewusst voran und stellen sie sich vor, dass ihnen kein Fremder sondern ein alter Bekannter entgegenkommt oder sie freuen sich prinzipiell über jeden Hund und Halter, der ihnen begegnet.
Mit dieser veränderten Einstellung lassen sie ihren eigenen Hund keine Unsicherheit spüren und schaffen ein positives Klima für ihn (dies ist sicher einfacher gesagt als getan, denn ihr Hund wird jede Unsicherheit von ihnen herausspüren..somit hilft auch hier nur konstantes üben).
..nun zurück zum bellend auf uns zurennenden Hund. Ihr sicheres Auftreten mit ihrem Hund kann nun bereits ausreichen, dass er zwar weiter bellt, aber eher einen grösseren Bogen um sie machen wird. Falls sie jedoch der Meinung sind, dass der Hund ihnen und ihrem Hund nun trotzdem zun nahe kommt, verstärken sie ihr selbstsicheres Auftreten gegenüber dem fremden Hund. Ob sie nun mit der freien Hand ein Stopp oder mittels Zeige- und Mittelfinger einen Pfeil in Richtung des fremden Hundes signalisieren..wichtig ist, dass dieses Zeichen selbstbewusst und in Kombination mit einem energischen Laut (eigene Erfahrungen zeigen, dass meist ein starker Zischton ausreicht) in Kombination mit einem forschen Schritt in Richtung des fremden Hundes vollzogen wird.
Bei Unsicherheit üben sie dies jedoch bitte stets zuerst zusammen mit einem Trainer.
Montag, 6. Dezember 2010
Kleine Tipps: Lernen Sie mit jedem Spaziergang
Nutzen Sie die Spaziergänge mit Ihrem Vierbeiner stets für kleine Übungen. Bauen Sie Übungen ein, welche Sie noch vertiefen wollen, oder noch besser; arbeiten Sie gerade aktiv mit Problemchen, welche während ihrem Spaziergang vorkommen.
Die aktive Auseinandersetzung bietet Hund und Halter eine sinnvolle Abwechslung vom normalen Gassigeh-Rhythmus. Allenfalls marschieren Sie dann halt mal nicht 30-60 Minuten Ihre Standard-Runde sondern nutzen die Hälfte der Zeit für den Einbau entsprechender Übungen. Auch wenn Ihre Runden damit dann vielleicht etwas kürzer werden, Ihr Hund wird geistig gefordert und somit auch nach dem kleineren Spaziergang entsprechend müde sein.
Wichtig: Sie setzen sich aktiv mit Ihrem Hund auseinander.
Handytelefonate sowie das Spazierengehen mit anderen Hunden/Haltern zählen nicht zu den optimalen Grundvoraussetzungen für solche Trainings-Runden.
Oder würden Sie ihrem Kind beim Lösen von Rechnungsaufgaben helfen, während Sie mit einem Kollegen über die Neuigkeiten des Tages plaudern?
Die aktive Auseinandersetzung bietet Hund und Halter eine sinnvolle Abwechslung vom normalen Gassigeh-Rhythmus. Allenfalls marschieren Sie dann halt mal nicht 30-60 Minuten Ihre Standard-Runde sondern nutzen die Hälfte der Zeit für den Einbau entsprechender Übungen. Auch wenn Ihre Runden damit dann vielleicht etwas kürzer werden, Ihr Hund wird geistig gefordert und somit auch nach dem kleineren Spaziergang entsprechend müde sein.
Wichtig: Sie setzen sich aktiv mit Ihrem Hund auseinander.
Handytelefonate sowie das Spazierengehen mit anderen Hunden/Haltern zählen nicht zu den optimalen Grundvoraussetzungen für solche Trainings-Runden.
Oder würden Sie ihrem Kind beim Lösen von Rechnungsaufgaben helfen, während Sie mit einem Kollegen über die Neuigkeiten des Tages plaudern?
Mittwoch, 24. November 2010
Kleine Tipps: Auch Ihr Hund kann Zuckerkrank sein
Folgende Symptone können bei einem Hund mit Zuckerkranktheit auftreten:
Bei Unsicherheit wird ein Besuch beim Tierarzt empfohlen
- Grosser Durst
- Häufigeres Urinieren in grösserer Menge und z. T. an unpassenden Orten
- Immer hungrig bei konstant bleibendem oder abnehmendem Gewicht
- Dünne, trockene und stumpfe Haare
- Müdigkeit
Bei Unsicherheit wird ein Besuch beim Tierarzt empfohlen
Dienstag, 16. November 2010
Kleine Tipps: Nutzen Sie das genetische Erbe ihres Hundes
Wissen Sie für was Ihr Hund ursprünglich gezüchtet wurde? Dieses genetische Erbe trägt Ihr Hund auch heute noch in sich und verfügt über entsprechend ausgeprägte Instinkte.
Nutzen Sie diese um Ihren Hund sportlich auszulasten und einen ausgeglichenen Hund zu erhalten.
D.h. nicht, dass Sie z.B. mit einem Retriever auf die Jagd gehen sollen, aber jagdlich ausgerichtetes Such- und Apportiertraining entspricht hier der Natur dieser Rasse und hilft Ihnen gleichzeitig, seine Triebe entsprechend zu kontrollieren.
Nutzen Sie diese um Ihren Hund sportlich auszulasten und einen ausgeglichenen Hund zu erhalten.
D.h. nicht, dass Sie z.B. mit einem Retriever auf die Jagd gehen sollen, aber jagdlich ausgerichtetes Such- und Apportiertraining entspricht hier der Natur dieser Rasse und hilft Ihnen gleichzeitig, seine Triebe entsprechend zu kontrollieren.
Donnerstag, 11. November 2010
Kleine Tipps: Hundemantel bei kaltem Wetter...ja oder nein?
Diese Thematik führt immer wieder zu Diskussionen unter Hundehalter.
Dabei ist es relativ einfach. Für ältere, sowie Hunde mit aktuten gesundheitlichen Problemen schadet bei kaltem Wetter ein Hundemantel sicherlich nicht, ebenso bei kurzhaarigen Hunden mit wenig, bzw. dünner Unterwolle, egal ob es sich dabei um einen kleine oder grössere Rasse handelt.
Somit ist es letztendlich Ihr eigener Entscheid. Lassen Sie sich nicht von Dritten beeinflussen. Es ist Ihr Hund, und Sie sind letztendlich für seine Gesundheit wie auch allfällige Arztrechnungen verantwortlich.
Dabei ist es relativ einfach. Für ältere, sowie Hunde mit aktuten gesundheitlichen Problemen schadet bei kaltem Wetter ein Hundemantel sicherlich nicht, ebenso bei kurzhaarigen Hunden mit wenig, bzw. dünner Unterwolle, egal ob es sich dabei um einen kleine oder grössere Rasse handelt.
Somit ist es letztendlich Ihr eigener Entscheid. Lassen Sie sich nicht von Dritten beeinflussen. Es ist Ihr Hund, und Sie sind letztendlich für seine Gesundheit wie auch allfällige Arztrechnungen verantwortlich.
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Kleine Tipps: Einen unsicheren Hund loben/streicheln
Streicheln Sie einen unsicheren Hund nicht von oben über den Kopf. Der Hund duckt sich und seine Unsicherheit wird verstärkt. Streicheln Sie lieber unterhalb der Schnauze den Hals von unten nach oben. Dadurch hebt der Hund zwangsläufig seinen Kopf, was seine Sicherheit stärkt.
Kleine Tipps: Zu Besuch bei einem fremden Hund
Lassen Sie zwei sich fremde Hunde nicht in Ihrer oder der Wohnung des anderen Halters kennenlernen. Dadurch können Sie beide Hunde unter Stress setzen. Den "Besucher"-Hund, weil er durch den Halter gezwungen wird, in ein fremdes Gebiet einzutreten, den Hund der in der Wohnung zuhause ist, weil ein Eindringling sein Gebiet betritt. Nutzen Sie dazu lieber eine für beide Hunde "neutrale" Zone, bzw. allenfalls gar einen gemeinsamen Spaziergang.
Kleine Tipps: 2 fremde Hunde zusammenbringen
Gehen Sie zuerst mit ihrem Hund und dem anderen Halter/Hund eine gemeinsame Runde an der Leine spazieren. Sie zeigen dadurch den Hunden, dass Sie bestimmen, was läuft und gleichzeitig reduzieren Sie die Energielevel der zwei Hunde. Ein anschliessendes gemeinsames Freilassen der Hunde läuft dann für Halter und Hunde entspannter ab.
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