Donnerstag, 29. Dezember 2011

Neujahrs-Apéro im NBC

Wie jedes Jahr laden wir auch Anfangs 2012 wieder zu unserem Neujahrs-Apéro ein und freuen uns auf Euren Besuch.

02. Januar 2012 / 14'00 Uhr
NBC-Clubhaus auf dem Übungsplatz "unteres Albisgütli"

Wichtig: Aufgrund der Baustelle wird gutes Schuhwerk empfohlen.





Neue Zahlen zum SKN Sachkundenachweis

(sda) Bis Ende 2010 haben schweizweit rund 35'000 Halterinnen und Halter die obligatorischen Hundekurse absolviert, wie das Bundesamt für Veterinärwesen schätzt. Für 2011 liegen noch keine Angaben vor.

Innerhalb von gut zwei Jahren seit Einführung der Hundekurs-Pflicht haben damit rund 40 Prozent aller neuen Halter den Kurs absolviert, wie die Sprecherin des Bundesamts der Nachrichtenagentur SDA sagte. «Wir hoffen aber, dass sich diese Zahl bis Ende nächsten Jahres auf gegen 70 Prozent erhöht.» In der Schweiz gibt es fast eine halbe Million Hunde.

Kontrollen sind nicht Pflicht

Ob ein Halter den seit dem 1. September 2008 obligtorischen Sachkundenachweis (SKN) besitzt oder nicht, müssen in gewissen Kantonen die Wohngemeinden kontrollieren. Gesetzlich verpflichtet sind sie dazu aber nicht überall. Wie viele Hundehalter in den einzelnen Kantonen und Ortschaften ihrer Pflicht nicht nachgekommen sind, lässt sich deshalb nur schätzen. In Bern sowie in St. Gallen überprüft man stichprobenartig oder nach Hinweisen, ob ein Halter den SKN hat oder nicht.

St. Gallen zieht positive Bilanz

Zufrieden mit den Hundehaltern zeigt sich der St. Galler Kantonstierarzt Albert Fritsche. Sein Veterinäramt kontrolliert jährlich dreissig bis vierzig verhaltensauffällige Hunde. Nur zehn Prozent dieser Halter hätten den praktischen Kurs nicht besucht. «Das überraschend ein sehr guter Befund», sagt Fritsche.

Falls ein Halter den Kurs versäumt und er seiner Pflicht auch nach einer Mahnung nicht nachkommt, kann er verzeigt und gebüsst werden. Wie viele Halter konkret gebüsst wurden, können aber weder der St. Galler Kantonstierarzt noch seine Kollegen aus Zürich oder Basel-Landschaft sagen.

Kanton Bern mahnte zwanzigmal

Der Berner Veterinärdienst ermahnte bisher rund 20 Personen, wie Kantonstierarzt Reto Wyss erläutert. Absolvieren diese trotzdem die Kurse nicht, werde der Kursbesuch verfügt und Strafanzeige eingereicht. Die Gerichte entscheiden anschliessend über die Höhe einer allfälligen Busse.

Trotzdem kein Papiertiger

Die neue Tierschutzverordnung mit dem SKN sei «ein grosser Aufwand mit beschränkter Wirkung», resümiert der St. Galler Kantonstierarzt Fritsche. Ziel sei es gewesen, mit den Kursen bei zukünftigen Haltern eine Sensibilisierung für eine verantwortungsvolle Hundehaltung zu erreichen. fügt sein Berner Kollege an.

Das sei mit dieser pragmatischen und kostengünstigen Lösung gelungen. «Das Gesetz ist also kein zahnloser Tiger», bilanziert Wyss.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Mit Ruhe zum Erfolg

Wer kennt Sie nicht, diese Hundetrainer, denen scheinbar jeder Hund wie von Geisterhand aufs Wort folgt und sich ganz anders verhält, als bei seinem direkten Halter?

Diese Trainer haben vor allem eins gemeinsam: Sie strahlen eine absolute Ruhe in Kombination mit einem bestimmten Auftreten im direkten Umgang mit den Hunden aus.

Es gibt wissenschaftliche Studien die belegen, dass
  1. unter Rudeltieren stets die ruhigen, ausgeglichenen Tiere sich als Rudelführer hervortun.
  2. auch Menschen sich eher an ruhigen „Leadern“ orientieren und diese wesentlich schneller akzeptieren als hektische Mitmenschen.
Bei Rudeltieren ist dies relativ einfach nachvollziehbar: Ein unsicherer oder hektischer Rudelführer würde in Notsituationen keine Ruhe ins Rudel bringen, sondern eher die vorhandene Unruhe verstärken, was der Sache somit nicht dienlich wäre.

Für den heutigen Haushund sollte somit der Hundehalter diese Rudelführer-Funktion übernehmen und diese Ruhe ausstrahlen. Ist dies nicht der Fall, übernimmt der Hund diese Funktion.

Fehlt dann noch eine entsprechende Auslastung in welcher man dem rassespezifischen Trieb nicht gerecht wird, bzw. diesen kompensiert, ist der Weg zum sogenannten Problem-Hund schon vorprogrammiert.

Ob Sie an Ihrer Ausgeglichenheit arbeiten müssen, können Sie sich selbst beantworten:

Wenn Ihr Hund regelmässig seine Kapriolen ablässt und in diesen Momenten nicht auf Sie hört, dann schieben Sie es bitte nicht auf Ihren Hund oder seine Rasse.

Montag, 12. Dezember 2011

Beissvorfall in der Ostschweiz

Diese Tage sind die Medien wieder gespickt mit Berichten zu einem bedauerlichen Beissvorfall in Wil, wo zwei Hunde aus der Bulldoggen-Familie die eigene Halterin angefallen haben.

Spannend dazu wie immer die Leserkommentare. Offenbar scheint für viele Halter das langjährige Halten von Hunden bereits Leistungsausweis genug zu sein, um sich als Hunde-Spezialist zu bezeichnen. Nur...weil jemand jeden Tag kocht, ist er noch lange kein Starkoch.

Realität ist leider, dass die grosse Mehrheit der Hundehalter nicht in der Lage ist die körperlichen Signale zu deuten, die der eigene Hund aussendet, wenn ihm ein anderer Hund begegnet.

Sicherlich sind hier auch die Hundeclubs und -Trainer zunehmend gefragt. Sitz, Platz, Bleib zu lernen ist wichtig, fällt jedoch einfacher, wenn man dies anhand der Hundepsychologie aufbaut und damit gleichzeitig auch versteht, wie ein Hund "denkt und funktioniert".

Der Sachkundenachweis ist in dieser Hinsicht sicherlich ein enorm wichtiger Schritt. Nicht nur für jeden Hundehalter an sich, sondern vor allem auch, um im breiten Feld der Hundetrainer/-ausbilder aufzuräumen, welche bis anhin ohne nachweisbare Qualifikationen Ausbildungen anbieten konnten.

Sicherlich sind die Kurszeiten des SKN eher kurz bemessen, aber es bleibt zu hoffen, dass der eine oder andere Hundehalter seinen Hund zukünftig nicht einfach nur als Spaziergangs-Begleiter sieht, sondern das Interesse geweckt wird, die wunderbare Welt der Kommunikation zwischen Hund und Mensch noch weiter zu ergründen und damit eine Parterschaft aufzubauen, welche nicht auf harrschen Befehlen aufbaut sondern auf artgerechter Kommunikation. Eine spannende Welt, welche für den Laien ohne Hilfe durch einen fachkundigen Spezialisten schwer zu ergründen ist, bzw. auch zu Fehlinterpretationen führen kann.

Insofern..achten Sie bei der nächsten Begegnung ihre Hundes mit einem anderen Hund auf sein und das Verhalten des anderen Tieres. Beobachten sie die Veränderungen von Ohren, Schwanz, Haltung, Gang etc..und Sie werden sehen, dass die Welt der Hundekommunikation eine einfachen Spaziergang wesentlich spannender gestalten kann.

Der Hunde sendet die Signale über ein bevorstehendes Verhalten weit im voraus. Es ist der Mensch, der diese leider meist nicht lesen kann.

Montag, 10. Oktober 2011

Stammzellentherapie

Offenbar scheint die Stammzellenbehandlung bei der Behandlung von Knorpelschädigung an Gelenken etc. positive Resultate zu liefern. Im Ausland schon länger praktiziert und vor allem im Pferdesport angewendet, wird dies nun zunehmend auch bei Hunden praktiziert.
Detaillierte Informationen, Preise sowie eine Übersicht von Fachtierärzten/-kliniken gibts auf auf der Seite von Vet Cell Europe in Münchwilen.

Das Märchen vom hypoallergenen Hund

Allergische Reaktionen gegen Hundehaare können auch bei vermeintlich hypoallergenen Rassen auftreten. Das zeigt eine neue Studie. Allergiker sollten Hunde deshalb gänzlich meiden, rät die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinisch Immunologie.

Als weniger allergieauslösende Hunderassen gelten der Portugiesische Wasserhund oder der Labradoodle, ein Mix aus Labrador und Pudel. Doch eine Studie am Henry-Ford-Hospital in den USA hat diese These kürzlich in einer Studie widerlegt. Forscher hatten 60 Hunderassen daraufhin untersucht, wie stark sie Allergene in ihrer Umgebung verbreiten. Die angeblich hypoallergenen Rassen konnten im Vergleich zu herkömmlichen Rassen jedoch keinen Vorteil erzielen.

Generell sind bei Hunden sechs Allergene bekannt, auf die Menschen reagieren können. Diese finden sich in Hautschuppen, im Speichel und Urin der Tiere.

Fernsehwerbung für Hunde?

Ein grosser Nahrungsmittelkonzern - für welchen wir hier jetzt mal keine Werbung machen wollen -  hat einen Fernsehspot produziert, in welchem mittels einem Hochfrequenzton die Aufmerksamkeit des Vierbeiners auf den Fernseher gelenkt werden soll.
Soweit so gut...
Berücksichtigt man jedoch, dass der Hund a) anders sieht als der Mensch und b) ihm irgendwelche geruchslosen Futterbilder am Fernseher eh nichts sagen, ist das ganze Trara darum wohl eher eine geschickt gemachte Marketingkampagne um Hundehalter auf die Werbung aufmerksam zu machen und damit auch die Personen zu erreichen, welche das Futter letztendlich kaufen...und man spricht darüber..wie dieser Artikel hiermit bestätigt.

Donnerstag, 8. September 2011

Englische Studie bezüglich Hunderassen und deren Gesundheitskosten

Eine Studie aus England hat Hunderassen bezüglich gesundheitlichen Problemen und damit verbundenen Kosten bezogen auf das Jahr 2010 untersucht.

Vermutlich würde eine Auswertung für die Schweiz zumindest bezüglich dem Boxer leider nicht viel besser aussehen, wenn man sich unter Haltern von Boxern wie auch unter Tierärzten umhört.

Ein Hund für USD 1.5 Mio. ?

Der einjährige, rote tibetanische Mastiff Hong Dong kostetet seinen neuen chinesischen Besitzer die Summe von 1.5 Mio US-Dollar und hält damit den derzeitigen Rekord als teuerster Hund der Welt.

Der Legende nach hatten bereits Buddha und Dschingis Khan tibetanische Mastiffs und die Rasse hat sich in den letzten Jahren zu einem Statussymbol unter den Reichen von China entwickelt.

Der neue Besitzer könnte bei Bedarf sein Investment relativ schnell wieder einspielen. Einige Züchter sind bereits bereit, über USD 100'000.- zu bezahlen um die Gene von Hong Dong in ihre Zucht einfliessen lassen zu können.


Montag, 22. August 2011

Dienstag, 16. August 2011

Terminkorrektur

ACHTUNG: Erster Trainingstag Albisguetli nach den Sommerferien ist der 23. August 2011 und nicht der im Programm erwähnte 16. August.

Dienstag, 19. Juli 2011

Zahlen zum SKN

2010 haben knapp 27‘200 Hundehaltende den praktischen SKN erhalten, der SKN Theorie wurde 14‘600 mal ausgestellt. Nimmt man das Jahr 2009 hinzu, kommt man auf rund 35‘000 praktische Kurse und 20‘000 Theorie-Kurse, die besucht worden sind. 1‘330 Personen haben die FBA zum Hundetrainer, zur Hundetrainerin absolviert und dürfen SKN-Kurse geben.

Quelle: BVET-Blog

Man rechne:

Geht man von einem Durchschnittspreis von CHF 150.- je Kurs aus, ergeben sich folgende Werte über die Jahre 2009 und 2010

CHF 5'250'000.- aus Praxiskursen
CHF 3'000'000.- aus Theoriekursen

CHF 8'250'000.- Total

Montag, 11. Juli 2011

Sonntag, 3. Juli 2011

NBC Mehrkampf Juni 2011



Rangliste

BH 1

1. Oliver mit Quissida
2. Christa mit Colani
3. Christa mit Torres
4. Maly mit Ona

BH 2

1. Elvira mit Carlos
2. Mägge mit Emma
3. Doris mit Fanja
4. Annelies mit Leika
5. Thomas mit Vasco

Herzlichen Dank allen Teilnehmern, Organisatoren, der Küche sowie den Richtern Rita und Ferdi

Montag, 27. Juni 2011

Hundehalter ignorieren weiterhin Leinenpflicht

Gemäss aktuellen Medienartikeln führen nicht angeleinte Hunde, bzw. deren Halter, welche die Anleinpflicht ignorieren immer wieder zu Auseinandersetzungen.

Erstaunlich, dass es tatsächlich noch Halter geben soll, die von der Leinenpflicht im Wald oder öffentlichen Gebieten nichts gewusst haben.

Explizite Anleinpflicht besteht in öffentlichen Gebäuden, auf verkehrsreichen Strassen, in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie deren Haltestellen und in spezifisch signalisierten Gebieten wie dem Wald.

Keinen Zutritt haben Hunde auf Friedhöfen, Badeanstalten sowie Schul-, Spiel- und Sportanlagen.

Die Probleme mit undisziplinierten Hundebesitzern will Grün Stadt Zürich in nächster Zeit zusammen mit der Polizei angehen und allfällig mit einer Verfügung lösen.

Probleme welche auch jeder bewusste Hundehalter kennt. Führt man seinen Hund an der Leine und begegnet einem ein anderer Hundehalter, dessen Hund nicht angeleint ist, hört man meist "er macht nichts" oder "lassen sie ihren Hund doch auch los" und kann dann nur noch den Kopf schütteln.

Jeder Hundehalter sollte wissen, dass man seinen Hund anleint, wenn einem ein anderer, angeleinter Hund entgegenkommt, auch wenn dies auf Gebiet ist, wo Hunde frei laufen dürften.

Es gibt unzählige Gründe, weshalb ein Halter allenfalls seinen Hund aktuell nicht ableinen kann oder will, aber dies scheint trotz Sachkundenachweis etc. immer noch nicht bei allen Haltern angekommen zu sein.

Sonntag, 5. Juni 2011

Plauschwettkampf Mai 2011

Impressionen vom Plausch-Agility-Wettkampf vom 29. Mai 2011.

Gewinner: Thomas Honegger mit Vasco

Wir gratulieren und bedanken uns bei allen Teilnehmern wie auch den Helfern, welche zu diesem Anlass beigetragen haben!

Fotos von Viviane und Andi Henggeler




Freitag, 13. Mai 2011

Animalia/IHA

am Wochenende 14./15.05.2011 findet in Sankt Gallen die Animalia 2011 statt. Integriert ist die IHA / Internationale Hundeaustellung.
Detailinformationen gibts hier IHA

Montag, 9. Mai 2011

Hündinnen sehen anders

Frauen und Männer nehmen die Welt oft unterschiedlich wahr.
Das gilt auch bei Hunden, zeigen Versuche Wiener Forscher.

Wenn ein Ball kurzzeitig aus dem Blickfeld verschwindet und währenddessen seine Größe ändert, reagieren Hündinnen mit Verblüffung. Rüden zeigen sich dagegen völlig unbeeindruckt.
“Unsere Studie lässt vermuten, dass geschlechtsbedingte Wahrnehmungsunterschiede bei Säugetieren weitverbreitet sind”, folgert die Gruppe um Corsin Müller von der Universität Wien. Nach Ansicht der Forscher dürfte der Unterschied ein Nebenprodukt unterschiedlicher Hormonspiegel sein, die sich auf die Entwicklung des Gehirns auswirkten. Ihre Resultate präsentieren sie im Fachblatt “Biology Letters”.

Müller und Kollegen führten ihre Versuche mit je 25 Hündinnen und Rüden durch, die ruhig zwischen den Beinen ihres Herrchens oder Frauchens saßen. Während den Menschen die Augen verbunden worden waren, sahen die Tiere, wie sich ein blauer Ball geradlinig durch ihr Blickfeld bewegte und dabei vorübergehend hinter einem Sichtschirm verschwand. In der Hälfte der Fälle wurde er hinter dem Schirm gegen einen halb bzw. doppelt so großen, ansonsten aber identischen Ball ausgetauscht.

Männliche Hunde hielten den Ball nach dem Wiederauftauchen etwa 17 Sekunden lang im Blick, ermittelten die Forscher bei der Analyse ihrer Videoaufnahmen. Der Wert war unabhängig davon, ob der Ball seine Größe änderte oder nicht. Bei weiblichen Hunden waren es dagegen etwa 11 Sekunden bei Bällen konstanter Größe und etwa 35 Sekunden bei Bällen veränderter Größe.


Weiterführende Links:

clever dog lab der Uni Wien

Sonntag, 17. April 2011

Vorinfo Frühlings-Plauschwettkampf 2011

Hier die ersten Details für den Frühlings-Plauschwettkampf 2011.




Datum:
29. Mai 2011

Ort:
NBC-Trainingsgelände Albisgüetli

Beginn:
10'00 Uhr


Impressionen vom letztjährigen Wettkampf findet Ihr hier.

Auch diesmal wird es wieder unter dem Motto "Plauschagility" stehen...lasst Euch überraschen.

Club-externe sind mit ihren Hunden (alle Rassen & Mischlinge) herzlich zur Teilname eingeladen.

Der Anlass setzt eine gewisse Mindestteilnehmerzahl voraus, weshalb wir um baldmöglichste Anmeldung bitten.

Teilnehmer verfügen über die gemäss Gesetz vorgeschriebene Versicherung für Hundehalter.

Anmeldung inkl. Nennung der Teilnehmer (Hund und Halter, sowie Anzahl allfälliger Begleitpersonen) sendet Ihr bitte bis spätestens 15. Mai 2011 an nachstehende Mailadresse (unter welcher wir auch gerne Fragen zum Plauschanlass beantworten): neuerboxerclub@gmail.com

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und einen tollen Anlass mit Spass für Hund und Halter.

Wichtige Terminänderungen

Plauschwettkampf Frühling 2011
alt: 22. Mai 2011 neu: 29. Mai 2011

Mehrkampf 2011
alt: 10. Juli 2011 neu: 03. Juli 2011

Das korrigerte Programm siehe Hauptnavigation --> Programm 2011

Sonntag, 3. April 2011

Wusste nicht, dass dies auch Boxer machen...

Dieses "Spiel" kennt man ja von Hochzeiten/Geburtstagen etc. Wie folgendes Video zeigt, ist's jedoch auch mit Boxern möglich.

Donnerstag, 24. März 2011

ESCCAP: Online Parasitologie Kompetenzzentrum

Das ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites) steht für unabhängige, fachkundige und verständliche Informationen zu Parasiten bei Hunden und Katzen. Die ESCCAP Schweiz bietet diese Information neu auch online an.

Die ESCCAP ist eine Vereinigung von Veterinärparasitologen und ein eigentliches Kompetenzzentrum für Parasitologie. Die ESCCAP Schweiz will mit fundierten Informationen helfen, Hunde und Katzen vor Parasiten und deren Folgen zu schützen. Nach dem Motto „Wissen hilft Vorbeugen“. Verhindert werden soll auch, dass der Mensch sich mit vom Tier zum Menschen übertragbaren Krankheiten (Zoonosen) ansteckt. Angesprochen sind vor allem Tierärztinnen und Tierärzte, Veterinärmedizinische Fachangestellte und Tierhalter/innen.

Wer sich also genauer über Flöhe, Zecken, Läuse, Hautpilze, Würmer und Sandmücken informieren will, dem sei die neue Homepage der ESCCAP empfohlen. Der lesenswerte Inhalt reicht vom Hintergrundartikel über Tipps zur Prävention und Behandlung bis zu aktuellen Informationen.

Donnerstag, 17. März 2011

Info Kanton ZH - Praktische Hundeausbildung für grosse und massige Hunde

Inhalt übernommen aus einer Beilage, welche man derzeit mit der Rechnung für die Hundesteuer im Kanton ZH erhält:

ACHTUNG: Dies betrifft die kantonale Gesetzgebung, welche NICHT mit dem eidgenössischen Sachkundenachweis SKN zu verwechseln ist. D.h. diese Gesetzgebung und die damit verbundenen Ausbildungspflichten gelten für Halter von grossen und massigen Hunden im Kanton ZH ZUSÄTZLICH und müssen entsprechend absolviert/erfüllt werden.


Die Sozialisierung und Umweltgewöhnung eines Welpen sowie die Ausbildung, Erziehung und das korrekte Führen des Hundes ist die beste Prävention gegen Zwischenfälle, bei denen Personen, Artgenossen oder auch andere Tiere zu Schaden kommen. Selbstverständlich gilt dies nicht nur für Personen, die grosse oder massige Hunde halten, sondern auch für diejenigen, die kleine Hunde führen. Da jedoch die Verletzungen, die durch grosse oder massige Hunde erfolgen, in der Regel schlimmer sind als diejenigen von kleinen Hunden, sieht der Kanton Zürich nur für Hundehalterinnen und Hundehalter von grossen oder massigen Hunden eine praktische Hundeausbildung zusätzlich zu dem vom Bund geforderten Sachkundenachweis vor. Die vorliegende Broschüre informiert umfassend über die praktische Hundeausbildung für grosse oder massige Hunde und aktualisiert die Broschüre «Hundehaltung – Informationen zur neuen Hundegesetzgebung» vom Februar 2010. Ausserdem beantwortet sie häufig gestellte Fragen zum Thema Hundeausbildung im Zusammenhang mit der neuen Hundegesetzgebung.

1 Welche Hunde sind betroffen?

Von der Ausbildungspflicht sind alle grossen oder massigen Hunde (Hunde der Rassetypenliste I) betroffen, die nach dem 31. Dezember 2010 geboren sind. Dazu zählen sämtliche Hunde (Rassen- und Mischlingshunde) mit einer Schulterhöhe ab 45 Zentimeter sowie einem Gewicht über 16 Kilogramm. Welche Hunde genau zur Rassetypenliste I gehören, ist auf der Homepage des Veterinäramtes einzusehen (www.veta.zh.ch > Hunde).

Wie muss ich vorgehen, wenn ich einen Mischlingshundwelpen halte?

Der Tierarzt, der beim Welpen den Mikrochip setzt und ihn bei der ANIS AG registrieren muss, nimmt die Typisierung vor. Sie erfolgt aufgrund der geschätzten Grösse des Hundes nach Abschluss des Wachstums, seiner äusseren Merkmale und derjenigen seiner Eltern, sofern diese bekannt sind. Zeigt der Mischlingshundwelpe bereits eine Schulterhöhe von mindestens 45 Zentimeter und ist schwerer als 16 Kilogramm oder bestehen Hinweise darauf, dass er diese Masse erreichen bzw. überschreiten wird, sind mit ihm die Welpenförderung und der Junghundekurs zu besuchen und zwar unabhängig davon, ob die Abstammung des Welpen bekannt ist oder nicht. Stammt der Mischlingswelpe nachweislich von Elterntieren ab, die beide zu den kleinwüchsigen Hunderassen zählen, muss die praktische Hundeausbildung nicht absolviert werden. Bestehen Zweifel betreffend Rassetypenzugehörigkeit, weil die Abstammung der Eltern nicht nachgewiesen werden kann, sind unbedingt die erforderlichen Kurse zu besuchen. Wurden diese Kurse nicht absolviert, wird der Rassetyp durch das Veterinäramt amtstierärztlich und abschliessend bestimmt, wobei die Kosten zu Lasten der Hundehalterin oder des Hundehalters gehen.

2 Wer muss die Ausbildung mit dem Hund absolvieren?

Grundsätzlich ist jede Person, die einen Hund hält, verpflichtet, die Ausbildung mit ihrem Hund zu absolvieren. Als Hundehalterin bzw. Hundehalter gilt die bei der ANIS AG registrierte Person. Die Registrierung bei der ANIS entspricht der Meldung des Hundes bei der Wohngemeinde. Wenn mehrere Personen registriert sind, müssen alle die Ausbildung absolvieren.

Darf meine minderjährige Tochter als Halterin bei der ANIS AG registriert sein, und muss sie somit auch die praktische Hundeausbildung mit dem Hund machen?

Für die Registrierung bei der ANIS ist kein Mindestalter vorgeschrieben. Jugendliche ab 12 Jahren können die praktische Ausbildung absolvieren, sofern Sie als erziehungsberechtigte Person ausdrücklich und schriftlich Ihre Zustimmung dazu geben. Die Zustimmung ist nicht mehr notwendig, wenn Ihre Tochter älter als 16 Jahre ist. Ist Ihre Tochter jünger als 12 Jahre, müssen Sie als erziehungsberechtigte Person die praktische Hundeausbildung absolvieren, auch wenn Ihre Tochter bei der ANIS registriert ist. Die praktische Ausbildung ist von Ihrer Tochter nachzuholen, sobald sie volljährig ist.

3 Wer darf die Praktische Ausbildung gemäss Hundegesetzgebung anbieten?

Hundeausbilderinnen und Hundeausbilder, sogenannte Hundetrainerinnen und Hundetrainer, die über eine gültige Bewilligung des Veterinäramtes des Kantons Zürich verfügen, können Kurse im Rahmen der obligatorischen praktischen Hundeausbildung anbieten. Die Bewilligung als Hundeausbilder für Junghunde und Erziehungskurse setzt den Nachweis der geforderten Kenntnisse voraus. Diese Anforderungen decken sich weitgehend mit denjenigen des Bundes an Personen, die Sachkundekurse für Hunde vermitteln. Will eine Hundeausbilderin oder ein Hundeausbilder die Bewilligung für das Anbieten der Welpenförderung erlangen, sind zusätzlich vertiefte Kenntnisse betreffend Welpenentwicklung und in der Durchführung von praktischen Lektionen bei Welpen nötig.

Wie oder wo kann ich herausfinden, ob die Hundetrainerin in meiner Umgebung die notwendige Bewilligung hat?

Auf der Homepage des Veterinäramtes (www.veta.zh.ch > Hunde > Ausbildung) sind die Hundeausbilderinnen und Hundeausbilder, die über die notwendige kantonale Bewilligung nach Kurstyp verfügen, aufgeführt.

Ich habe mit meinem Welpen beim Hundeausbilder im Nachbardorf die Welpenförderung absolviert. Darf ich bei ihm auch einen Junghundekurs absolvieren?

Sofern Ihr Hundeausbilder neben der Bewilligung für die Durchführung der Welpenförderung auch über die Bewilligung für die Durchführung von Junghunde- und Erziehungskursen verfügt, können Sie bei ihm die weiteren Kurse besuchen.

4 Muss ich die praktische Hundeausbildung belegen können?

Ja, Sie sind zum Nachweis der praktischen Hundeausbildung verpflichtet. Die Hundeausbilderinnen und Hundeausbilder stellen für jeden erfolgreich abgeschlossenen Kurs eine Bestätigung nach vorgegebenem Muster aus. Innerhalb eines Monats müssen Sie jeweils eine Kopie der Bestätigung bei der Gemeinde einreichen. Bewahren Sie das Original sorgfältig auf, da Sie es auch später vorweisen müssen.

Ich konnte nicht alle Lektionen des Junghundekurses bzw. des Erziehungskurses besuchen. Kann ich trotzdem bei der Hundeausbilderin darauf bestehen, eine Bestätigung zu erhalten?

Nein, aber die Hundeausbilderin kann Ihnen die besuchten Lektionen bestätigen. Sobald Sie die restlichen Lektionen nachgeholt haben und die Lernziele erreicht sind, wird Sie Ihnen die vollständige Kursbestätigung ausstellen. Es liegt in der Verantwortung der Hundeausbilderin, die bei einem anderen Hundetrainer besuchten Lektionen anzurechnen, sofern dieser über eine zürcherische Bewilligung verfügt.

Ich habe mit meinem Hund den Junghundekurs besucht. Jetzt meint die Hundeausbilderin, dass die Lernziele nicht erreicht wurden und gravierende Mängel in der Führung meines Hundes bestehen. Kann sie mir die Kursbestätigung verweigern?

Ja, eine Kursbestätigung kann in diesem Fall von der Hundeausbilderin verweigert werden. Die Hundeausbilderin ist jedoch verpflichtet, Ihnen gegenüber die Verweigerung der Kursbestätigung schriftlich unter Angabe der nicht erreichten Kursziele zu begründen.

5 Wird der vom Bund geforderte Sachkundenachweis an die vom Kanton geforderte praktische Hundeausbildung angerechnet?

Die im Rahmen des praktischen Sachkundenachweises absolvierten 4 Lektionen können vollumfänglich dem Junghundekurs bzw. dem Erziehungskurs angerechnet werden. Voraussetzung ist jedoch, dass Sie den Kurs zur Erlangung des Sachkundenachweises mit Ihrem Hund selbst besucht haben. Da die Welpenförderung andere Ziele beinhaltet als der Sachkundenachweis, ist dort keine Anrechnung von Lektionen möglich. Hundeausbilderinnen bzw. Hundeausbilder, die vom Veterinäramt kine Bewilligung haben, können Kurse anbieten, die gleichzeitig die Lerninhalte des Junghunde- bzw. Erziehungskurses und des praktischen Sachkundenachweises abdecken.

Ich habe mit meinem Hund ausserkantonale Kurse besucht. Werden diese Kurse an die praktische Ausbildung angerechnet?

Nein, ausser die besuchten Kurse erfüllen vollumfänglich die Anforderungen der zürcherischen Hundegesetzgebung und wurden durch eine Hundeausbilderin oder einen Hundeausbilder erteilt, der eine Bewilligung vom Veterinäramt Zürich hat.

6 Was passiert, wenn die Kurse nicht vorschriftsgemäss besucht werden?

Die Gemeinden sind verpflichtet, die Kursnachweise lückenlos zu prüfen. Werden die Vorgaben und Fristen der Hundegesetzgebung zum Besuch und Nachweis der notwendigen Kurse zur praktischen Hundeausbildung nicht eingehalten, müssen Kurse – meist mit grösserem Lektionenumfang – innert gesetzter Frist besucht werden. Werden die Kurse trotz Mahnung und Bussen nicht nachgeholt, muss das Veterinäramt kostenpflichtig zusätzliche Auflagen zur Hundehaltung wie Maulkorb- und Leinenpflicht verfügen.


7 Hundeausbildung nach Kursen

Die Hundeausbildung umfasst eine Welpenförderung, einen Junghundekurs und unter gewissen Umständen einen Erziehungskurs. Die Kurse müssen mit jedem grossen oder massigen Hund, der nach dem 31. Dezember 2010 geboren wurde, besucht werden.


1. Welpenförderung

Die Welpenförderung, umgangssprachlich auch Welpenschule genannt, ist sozusagen der Kindergarten für Hunde. Hier werden neben der Bindung des Hundes zu seiner Bezugsperson die Grundsteine der artgerechten Entwicklung, Sozialisierung und Gewöhnung des Welpen an die Umwelt gelegt. Ebenfalls werden die Hundehalterinnen und Hundehalter angeleitet, erste Erziehungsschritte selbständig umzusetzen.

Zeitrahmen
– Kursbesuch zwischen der 8. und 16. Lebenswoche des Hundes.

Umfang
– 4 praktische Lektionen à mind. 50 Min. an 4 verschiedenen Tagen.

Lernziele
– Aufbau und Bindung des Hundes zur Hundehalterin bzw. zum Hundehalter
– Förderung von erwünschtem Verhalten des Hundes
– Sozialisation mit Menschen und Artgenossen sowie

Gewöhnung an die Umwelt
– Anwendung tiergerechter Erziehungsmethoden
– Wahrnehmen und Umsetzen der Pflichten als Halterin oder als Halter.

Wichtig

Wird die Welpenförderung nicht besucht, obwohl der Hund bereits im Welpenalter im Kanton Zürich gehalten wurde, muss ein Erziehungskurs im Umfang von 20 Lektionen innert der von der Gemeinde gesetzten Frist und unter Kostenfolge besucht werden.

Hinweis bei Übernahme des Hundes später als mit 16 Wochen

Eine nicht absolvierte Welpenförderung kann nicht nachgeholt werden, da sie eng an das biologische Alter des Hundes geknüpft ist. Falls ein Welpe aus einer Zuchtstätte oder aus anderen Umständen später als mit 8 bis 16 Wochen übernommen wird, soll der Züchter oder der frühere Halter mit dem Welpen die Welpenförderung besuchen. In jedem Fall ist mit der Übernahme des Hundes die schriftliche Bestätigung über die besuchte Welpenförderung zu verlangen. Bei fehlendem Nachweis müssen 10 Lektionen Erziehungskurs besucht werden.

2. Junghundekurs

Im Junghundekurs wird die Sozialkompetenz des Hundes im Umgang mit Menschen und Artgenossen weiter gefördert und die Erziehung des Hundes erlernt.

Zeitrahmen
– Kursbesuch zwischen der 16. Lebenswoche und dem 18. Lebensmonat des Hundes.

Umfang
– 10 praktische Lektionen à mind. 50 Min. an 10 verschiedenen Tagen.

Lernziele
– Erreichen eines Grundgehorsams
– Korrektes Anbinden und Führen des Hundes an der Leine
– Tiergerechtes und sicheres Führen des Hundes in der Umwelt sowie bei Begegnungen mit Menschen, Artgenossen und anderen Tieren, insbesondere Wildtieren
– Angemessene Weiterführung und Vertiefung der Lernziele der Welpenförderung
– Umsetzung der für ein sicheres Führen des Hundes bedeutsamen Grundsätze im Zusammenleben mit dem Hund.

Besonderes
– Lektionen teilweise innerhalb und teilweise ausserhalb des Übungsgeländes.

Wichtig

Wird der Junghundekurs nicht besucht, obwohl der Hund bereits im Junghundealter im Kanton Zürich gehalten wurde, muss ein Erziehungskurs im Umfang von 20 Lektionen innert der von der Gemeinde gesetzten Frist und unter Kostenfolge besucht werden.

8 Hundeausbildung nach Zeitpunkt der Übernahme bzw. des Zuzugs mit dem Hund

Welche Kurse im Rahmen der praktischen Hundeausbildung besucht werden müssen, ist abhängig vom Zeitpunkt des Erwerbs des Hundes bzw. dem Zeitpunkt des Zuzugs mit dem Hund in den Kanton Zürich.

1. Übernahme des Hundes oder Zuzug mit Hund als Welpe (Alter zwischen 8 und 16 Wochen)
 
Zuerst Besuch Welpenförderung
(bis zum Alter von 16 Wochen)
Vor der Übernahme des Welpen ist bereits ein Platz in einem Welpenförderungskurs bei einer Hundeausbilderin bzw. einem Hundeausbilder mit Bewilligung zu buchen.
 
Dann Besuch Junghundekurs
(bis zum Alter von 18 Monaten)
 
Für beide Kurse ist die Kursbestätigung innerhalb eines Monats bei der Wohngemeinde einzureichen.
 
2. Übernahme des Hundes oder Zuzug mit Hund als Junghund (Alter zwischen 16 Wochen und 18 Monaten)
 
Zuerst Besuch Junghundekurs
(bis zum Alter von 18 Monaten)
 
Dann Erziehungskurs
(innerhalb eines Jahres nach Abschluss Junghundekurs)
Der Erziehungskurs ist nur notwendig, wenn kein Nachweis einer vor der Übernahme des Hundes besuchten Welpenförderung vorliegt.
 
Für beide Kurse ist die Kursbestätigung innerhalb eines Monats bei der Wohngemeinde einzureichen.
 
3. Übernahme des Hundes oder Zuzug mit Hund im Alter zwischen 18 Monaten und 8 Jahren
 
Besuch Erziehungskurs
(innerhalb eines Jahres nach Übernahme bzw. Zuzug)
 
Die Kursbestätigung ist innerhalb eines Monats bei der Wohngemeinde einzureichen.
 
4. Übernahme des Hundes oder Zuzug mit Hund älter als 8 Jahre
 
Bei Übernahme: Besuch 4-Lektionen-Training als praktischer Sachkundenachweis gemäss Bund (innerhalb eines Jahres)

Die Kursbestätigung ist innerhalb eines Monats bei der Wohngemeinde einzureichen.

Bei Zuzug: Einreichung Kursbestätigung des praktischen Sachkundenachweises bei Anmeldung.

Montag, 14. März 2011

Herz-Lungen Reanimation bei einem kollabierten Hund

Zu den Notfallmassnahmen, welcher ein Hundehalter, bzw. mindestens die Hundetrainer können sollten, gehört auch die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) oder im Englischen cardiopulmonary resuscitation (CPR). Folgende Videos zeigen, wie ein Hundetrainer einen Boxer reanimiert, welcher während eines Trainings kollabiert ist. Der zweite Video zeigt anhand einer Hundepuppe wie eine solche Reanimation durchzuführen ist.

Da man ja meist keinen Tierarzt auf seinen Spaziergängen oder auf dem Übungsgelände dabei hat, darf man bei einem kollabierten Hunden keine Zeit verlieren. Selbstverständlich ersetzt das nicht den anschliessend umgehenden Notfall-Besuch beim Tierarzt!



Crufts 2011

Letzte Woche fand die renommierte Crufts statt, welche sich selbst als "die grösste Hundeshow der Welt" bezeichnet. Schön zu sehen, dass kupierte Ohren bereits der Vergangenheit angehören..und man sieht bereits Teilnehmer, bei welchen auch die Rute unkupiert ist.


Dienstag, 15. Februar 2011

Wie weit war ich mit meinem Hund laufen, bzw. wie lang war meine Fährte?

Diese Fragen kann man sich per iPhone beantworten lassen.

Ich teste gerade eine iPhone App(-likation) namens Trails. Das Trails als Logo den Abruck einer Hundepfote hat, hat meinen Kaufentscheid natürlich zusätzlich beeinflusst ;-).

Was kann Trails? Basierend auf GPS-Daten zeichnet es eine gelaufene Route sehr detailliert auf und gibt diese Daten einerseits auf dem iPhone-Bildschirm wieder (siehe Bild)






















zusätzlich hat es eine Kartenansicht. Optimieren kann man sich diese Ansicht, indem man sich die Aufzeichung der Route per Mail zustellt und dann die entsprechende Datei in Google Earth öffnet.
Was dann so aussieht:


















Somit eigentlich eine spannende Lösung für alle, die immer schon daran interessiert waren, wie weit ihre Spaziergänge mit dem Hund waren, bzw. natürlich gerade auch für Hündeler, welche Fährten laufen/suchen.

Freitag, 4. Februar 2011

Goldene Regeln der Hundeerziehung

  • BELOHNE alles, was der Hund gut macht.
  • SPRICH nur, um zu loben.
  • BEGINNE erst, wenn du sicher bist, was du dem Hund sagen willst und wie der Hund die Übung ausführen soll.
  • BRINGE deinem Hund erst dann etwas bei, wenn du sicher bist, wie du es vermitteln kannst und du jeden einzelnen Lernschritt klar vor dir siehst.
  • STARTE nur dann mit der Übung, wenn du die volle Aufmerksamkeit deines Hundes hast.
  • SEI nicht hektisch, in der Ruhe liegt der Erfolg.
  • ARBEITE genau.
  • SCHLIESSE das Training immer mit einer guten Leistung des Hundes ab. Höre nie nach einer schlechten Leistung auf.
  • ÜBE nie so lang, bis der Hund müde oder genervt ist. Höre immer auf, wenn es am schönsten ist.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Bern nimmt Hunde an die kurze Leine

Seit gestern gilt in Bern eine neue Hundeverordnung. Es herrscht nun in der Innenstadt, in Parks, auf Schul- und Sportarealen sowie auf Spielplätzen ein grundsätzlicher Leinenzwang.
Die Verordnung schreibt vor, dass Hunde an die «kurze Leine» genommen werden müssen. Die Stadt hat die Länge auf maximal 1,50 Meter festgesetzt.

Hundestatistiken 2010 des AKC

Der AKC American Kenel Club hat die neusten Statistiken bezüglich der registrierten Hunde in den USA veröffentlicht. Absoluter Aufsteiger ist (vermutlich nicht nur in den USA) die gute alte Bulldogge. Hier die Top20:

 
  1. Labrador Retrievers
  2. German Shepherd Dogs
  3. Yorkshire Terriers
  4. Beagles
  5. Golden Retrievers
  6. Bulldogs
  7. Boxers
  8. Dachshunds
  9. Poodles
  10. Shih Tzu
  11. Rottweilers
  12. Miniature Schnauzers
  13. Chihuahuas
  14. Doberman Pinschers
  15. Pomeranians
  16. German Shorthaired Pointers
  17. Great Danes
  18. Siberian Huskies
  19. Shetland Sheepdogs
  20. Boston Terriers

Dienstag, 1. Februar 2011

Abblocken von fremden Hunden

Man geht mit seinem Hund an der Leine spazieren uns sieht einen unangeleinten Hund auf sich zukommen. Irgendwann taucht dann ca. 200m dahinter der Halter auf. Nach einigen Metern merkt man dann, dass der andere Halter relativ wenig davon hält, seinen eigenen Hund ebenfalls anzuleinen. Es komt noch besser...der fremde Hund rennt plötzlich bellend auf Sie zu, vom Halter weiterhin keine Reaktion. Es wird ausser eines verlegenen Gesichtsausdrucks auch keine kommen, da er seinen Hund vermutlich eh nicht im Griff hat und somit mit dem Thema des Abrufens längst abgeschlossen hat.
Nun gibts für uns zwei Möglichkeiten:
a)
lassen wir das die Hunde regeln und entleinen unseren Hund nach dem Motto "Hunde die bellen beissn nicht"..kann, muss aber nicht zwingend gutgehen.
b)
wollen oder können wir unseren Hund nicht ableinen und müssen uns somit mit der Situation direkt auseinandsetzen.
Bei vielen Hundehalter beginnt nun das eigentliche Dilemma. Die eigene Anspannung überträgt sich auf den eigenen Hund, was dessen Verhalten an der Leine nun nicht gerade optimiert. Sie spüren das veränderte Verhalten ihres Hundes und dieser wiederum ihr Unbehagen. Für ihren Hund eine Situation, in welcher er unter Umständen nun blitzschnell entscheidet und die Rolle vom Rudelführer von ihnen übernimmt um die unsichere Situation selbst zu lösen. Dass dies nun auch für uns nicht die optimale Ausgangslage ist, muss nicht weiter erläutert werden.
Verändern Sie deshalb von Anfang an die Ausgangslage zu ihrem Vorteil. Gehen Sie bewusst voran und stellen sie sich vor, dass ihnen kein Fremder sondern ein alter Bekannter entgegenkommt oder sie freuen sich prinzipiell über jeden Hund und Halter, der ihnen begegnet.
Mit dieser veränderten Einstellung lassen sie ihren eigenen Hund keine Unsicherheit spüren und schaffen ein positives Klima für ihn (dies ist sicher einfacher gesagt als getan, denn ihr Hund wird jede Unsicherheit von ihnen herausspüren..somit hilft auch hier nur konstantes üben).
..nun zurück zum bellend auf uns zurennenden Hund. Ihr sicheres Auftreten mit ihrem Hund kann nun bereits ausreichen, dass er zwar weiter bellt, aber eher einen grösseren Bogen um sie machen wird. Falls sie jedoch der Meinung sind, dass der Hund ihnen und ihrem Hund nun trotzdem zun nahe kommt, verstärken sie ihr selbstsicheres Auftreten gegenüber dem fremden Hund. Ob sie nun mit der freien Hand ein Stopp oder mittels Zeige- und Mittelfinger einen Pfeil in Richtung des fremden Hundes signalisieren..wichtig ist, dass dieses Zeichen selbstbewusst und in Kombination mit einem energischen Laut (eigene Erfahrungen zeigen, dass meist ein starker Zischton ausreicht) in Kombination mit einem forschen Schritt in Richtung des fremden Hundes vollzogen wird.
Bei Unsicherheit üben sie dies jedoch bitte stets zuerst zusammen mit einem Trainer.

Dienstag, 11. Januar 2011

Achtung für Ausflügler nach Niederösterreich

Nach zehn Jahren Pause grassiert in Niederösterreich wieder die Wildschwein-Seuche (Aujesz­ky-Krankheit oder Pseudo-Tollwut). Die Seuche wird durch Wildschweine übertragen. Jetzt werden die Bestände in ganz Österreich auf eine Infektion untersucht. Der Landesveterinär von Niederösterreich: "Jagd- und Haushunde stets unter Kontrolle halten. Das Virus wird durch den Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Schnüffeln oder schlecken an infizierten Schweinen führt zum Tod der Hunde.“

Es gibt keinen Impfstoff. Für Menschen ist die Seuche ungefährlich. Eine Ansteckung von Hund zu Hund ist ebenfalls nicht möglich.

Willkommen im Mittelalter

„Im kleinen Dorf Reconvilier (Berner Jura) weht Hundebesitzern ein eisiger Wind entgegen. Der Gemeinderat beabsichtigt, Hunde, deren Besitzer die Hundesteuer nicht bezahlen, einzuschläfern.“

Damit hat sich das Dorf in die Schlagzeile katapultiert. Sogar asiatische Webseiten berichten über die etwas unkonventionellen Methoden der Steuereintreibung. Ein kalifornischer Internetdienst überschreibt die Meldung mit der Zeile: Welcome to Reconvilier: Pay your tax, or we kill your dog.

Reconvilier sieht sich im Recht. „So steht es im kantonalen Gesetz, das seit 1904 existiert“, sagt Pierre-Alain Némitz(Gemeindeschreiber). Er hat die amtliche Mitteilung im „Journal du Jura“, verfasst, bekommt jetzt anonyme Drohungen und versteht die Welt nicht mehr.

Er ringt mit der Fassung: „Das ist doch nicht meine Idee, sondern die des Gemeinderats. Die Steuer beträgt bei uns läppische 50 Franken im Jahr. Wer einen Hund hat, muss doch auch bereit sein, sie zu bezahlen.“

Der Ort hat nur 2000 Einwohner, aber 280 Hunde. Sie machen viel Dreck. Deshalb stehen überall Spender für die Tüten, mit denen die Hinterlassenschaften weggeräumt werden können. Dieser Service kostet natürlich Geld, gleichzeitig drücken sich aber immer mehr Hundebesitzer vor der Steuer.

Kein neues Phänomen, auch wenn der letzte Fall schon etwas zurückliegt. Vor 35 Jahren wurde ein Hund getötet, weil ein Bürger keine Steuern zahlte, erinnert sich Némitz. „Damals rückte ein Polizist an, zog seine Pistole und erschoss das Tier.“

Aber der Gemeindeschreiber beruhigt alle Hundebesitzer. So brachial wolle man nicht mehr vorgehen – „allein schon wegen des Tierschutzgesetzes.“

Donnerstag, 6. Januar 2011

Zuchtschau 2011

Die 17. Schweizer Jahressiegerzuchtschau der Boxer findet am 19.06.2011 wieder in Zürich Birmensdorf in der Reithalle "im Vogelsang" statt.