Mittwoch, 14. Dezember 2011

Mit Ruhe zum Erfolg

Wer kennt Sie nicht, diese Hundetrainer, denen scheinbar jeder Hund wie von Geisterhand aufs Wort folgt und sich ganz anders verhält, als bei seinem direkten Halter?

Diese Trainer haben vor allem eins gemeinsam: Sie strahlen eine absolute Ruhe in Kombination mit einem bestimmten Auftreten im direkten Umgang mit den Hunden aus.

Es gibt wissenschaftliche Studien die belegen, dass
  1. unter Rudeltieren stets die ruhigen, ausgeglichenen Tiere sich als Rudelführer hervortun.
  2. auch Menschen sich eher an ruhigen „Leadern“ orientieren und diese wesentlich schneller akzeptieren als hektische Mitmenschen.
Bei Rudeltieren ist dies relativ einfach nachvollziehbar: Ein unsicherer oder hektischer Rudelführer würde in Notsituationen keine Ruhe ins Rudel bringen, sondern eher die vorhandene Unruhe verstärken, was der Sache somit nicht dienlich wäre.

Für den heutigen Haushund sollte somit der Hundehalter diese Rudelführer-Funktion übernehmen und diese Ruhe ausstrahlen. Ist dies nicht der Fall, übernimmt der Hund diese Funktion.

Fehlt dann noch eine entsprechende Auslastung in welcher man dem rassespezifischen Trieb nicht gerecht wird, bzw. diesen kompensiert, ist der Weg zum sogenannten Problem-Hund schon vorprogrammiert.

Ob Sie an Ihrer Ausgeglichenheit arbeiten müssen, können Sie sich selbst beantworten:

Wenn Ihr Hund regelmässig seine Kapriolen ablässt und in diesen Momenten nicht auf Sie hört, dann schieben Sie es bitte nicht auf Ihren Hund oder seine Rasse.

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