Mittwoch, 25. Januar 2012

Die 3 Sekunden-Regel

Bekanntlich müssen Lohn und Tadel in der Hundeausbildung direkt erfolgen und nicht mit einer zeitlichen Verzögerung.

Der Fachmann spricht hier von der sogenannten 3 Sekunden-Regel, welche besagt, dass ein Hund nur innert 3 Sekunden eine direkte Verknüpfung zu seinem Verhalten herstellen kann.

Als Mensch kann man sich dies relativ einfach selbst vorführen, indem man alle 3 Sekunden mit den Augen blinzelt und sich vorstellt, dass man gerade etwas beschädigt hat, dies aber mit dem nächsten Blinzeln schon wieder "vergessen" hat, bzw. keinen direkten Zusammenhang zu einer nun folgenden Reaktion eines Mitmenschen herstellen kann, dessen Sache beschädigt wurde.

Aus diesem Grund werden in der Hundeausbildung auch Übungen stets in kleineren Teilen aufgebaut. Der Hund hat somit die Möglichkeit in kurzen Phasen Teilbereiche erfolgreich zu lernen und darauf aufbauend die Gesamtübung zum erfolgeichen Abschluss zu bringen.

Kurze, intensive, auf den einzelnen Hund fokussierte Trainingseinheiten erzeugen somit einen höheren Lernerfolg.

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