Donnerstag, 28. Februar 2013

Familien-Hunde auf den Trainingsplatz vorbereiten

Wenn Ihr Hund auf dem Trainingsplatz nicht im "Aufnahme-Modus" ist, können Sie eigentlich auch wieder direkt nach Hause gehen.

Vielfach artet dies dann in unnützem Zerren und Zwicken an der Leine aus. Der Hund denkt sich dabei höchstens was das soll, aber mehr sagt es ihm nicht. Dies wiederum führt zur Nervosität oder leichter Säuerlichkeit beim Hundeführer, was der Hund wiederum spürt. Somit wären wir also sehr weit von einer idealen Ausgangslage entfernt.

Hunde haben unterschiedliche Energielevel.

Ist Ihr Hund für den Trainingsplatz nicht entsprechend seinem Energielevel vorbereitet, haben Sie schlechte Karten.

Ist Ihr Hund meist regelrecht geladen, hat bei Spaziergängen wie auch im Training seine Augen überall, nur nicht bei Ihnen? Dann haben Sie vermutlich einen Hund mit hohem Energielevel.

Am anderen Ende wiederum befinden sich die gemächlichen Hunde, welche sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen und man schon fast über den Trainingsplatz "ziehen" muss (Vorausgesetzt, Ihr Tierarzt hat Ihnen bestätigt hat, dass der Hund gesund ist und ihn keine Gelenk- oder andere Probleme belasten).

Ihr Hund befindet sich zwischen diesen zwei Extremen? Gratuliere, dann dürfte er auf dem Trainingsplatz auf idealem Energielevel laufen..alles andere liegt dann wirklich an Ihnen.

Bei Hunden mit hohem Energielevel empfiehlt es sich, diesen vor dem Training bereits etwas runterzuholen. Sei dies mit einem Spaziergang, einem intensiven Spiel mit seinem Lieblingsspielzeug oder auch dem herumtollen mit anderen Hunden.

Sie werden leicht feststellen, dass Ihr Hund nach dieser, dem Training direkt vorgelagerten Aktivität sich auf dem Trainingsplatz ganz anders verhält und sich mehr auf Sie konzentriert.

Bei einem Hund mit niedrigerem Energielevel empfiehlt es sich, diesen am Tag, wo Sie den Trainingsplatz besuchen, möglichst "ruhig" zu halten. Ein zweistündiger Spaziergang am Morgen und herumtollen am Nachmittag mit Spielgefährten ist somit nicht die ideale Ausgangslage, wenn Sie dann am späteren Nachmittag noch auf den Trainingsplatz gehen.

Wenn Sie mir Futter arbeiten, planen Sie genügend Abstand zwischen der letzten Mahlzeit vor dem Training ein. Meist reicht die erste Mahlzeit am Morgen. Die zweite Mahlzeit bezieht er dann quasi in kleinen Stücken als Belohnung während dem Training.

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